Wolfgang Menardi

Wolfgang Menardi, geboren 1977 in Innsbruck, wurde von 1997 bis 2001 an der Otto-Falckenberg-Schule München als Schauspieler ausgebildet. Es folgten Engagements an den Münchner Kammerspielen, am Théâtre national de la Colline Paris, am Théâtre national de Strasbourg, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Köln und bei der RuhrTriennale. Bis 2012 war er Ensemblemitglied des Bayerischen Staatsschauspiels München. Seit 2012 arbeitet er freischaffend, zuletzt am Theater Basel. 2006 erhielt er den Prix de Souffleur für seine Rolle als Le Fou in der Inszenierung "Le Chemin de Damas" am Théâtre national de la Colline. Parallel zu seiner Tätigkeit als Schauspieler entstanden erste Arbeiten als Regisseur und Bühnenbildner in Frankreich und Deutschland. 2005 begann er neben seiner schauspielerischen Tätigkeit ein Studium der Architektur an der Universität der Künste in Berlin. Seither arbeitet Wolfgang Menardi regelmäßig als Bühnen- und Kostümbildner unter anderem am Theater Basel, Deutschen Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt, Volkstheater Wien, Staatsschauspiel Hannover, Schauspielhaus Graz, dem Staatstheater Darmstadt, dem Schauspielhaus Düsseldorf und an den Münchner Kammerspielen. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Thom Luz, Bernadette Sonnenbichler, Yael Ronen, Alexander Nerlich und Maria Viktoria Linke. Für die Ausstattung von Goethes "Urfaust" am Hans Otto Theater Potsdam (2014) und für das Bühnenbild von "LSD – Mein Sorgenkind" (2015) am Theater Basel wurde er in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Theater heute als bester Nachwuchskünstler und Bühnenbildner nominiert.