Europa anders machen #1

Ein Europa für wen?

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Kleines Haus

Am 9. November beteiligte sich das Berliner Ensemble beim europaweiten Balcony Project. Ausgerufen wurde die Vision eines solidarischen und demokratischen Europas, die der Politik in ihrer bürokratischen Sprache kaum zu vermitteln gelingt. Im Hinblick auf die Frage nach der konkreten Umsetzung dieser Vision blieben jedoch viele Fragen offen, denen das Berliner Ensemble in einer neuen Gesprächsreihe mit dem Titel "Europa anders machen" bis zur Europa-Wahl nachgehen will.

Zum Auftakt der Reihe am 13. Februar stellen sich Ulrike Guérot und Fabio De Masi die Frage: "Ein Europa für wen?".

Wie soll Europa werden? Im Mai 2019 haben wir die Wahl – und haben wir auch die Macht? Und wer ist wir? Ist die EU ein Projekt politischer, wirtschaftlicher und bürokratischer Eliten? Ist sie Schutzwall oder Einfallstor für neoliberale Globalisierung? Wie kann die Verwirklichung eines sozialen und demokratischen Europas gelingen? Brauchen wir dafür Nationalstaaten oder sind gerade sie das Problem? Und mal abgesehen davon, wie wir uns ein friedliches und gerechtes Europa erträumen – wie lässt sich das konkret organisieren? Und was können wir dafür tun?

Mit Ulrike Guérot (Gründerin des European Democracy Lab, Berlin) und Fabio De Masi (stv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE).
Moderation: Petra Pinzler (Journalistin)

Das Berliner Ensemble unterstützt das Bündnis DIE VIELEN