Justine del Corte

Justine del Corte ist 1966 in Culiacán, Mexico, geboren und arbeitet als Autorin, Schauspielerin und Regisseurin für den Theater- und Filmbereich. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Universität der Künste in Berlin, sowie in New York. Darüber hinaus schloss sie ein Studium für Filmproduktion und Regie in Hamburg ab. Mit 19 wurde sie Mitglied bei "Compania Divas", einer mexikanischen Theatergruppe. Daraufhin ging Sie als Schauspielerin nach Wien, wo sie in diversen Filmprojekten mitwirkte. 1989 folgte ihr erster Kinofilm "Dr. M" mit dem Regisseur Claude Chabrol. Außerdem war sie in diversen TV-Produktionen sowie Serien- und Kinoproduktionen zu sehen. Zuletzt in "Pelikanblut", neben Nina Hoss, Regie Katrin Gebbe, eingeladen zu den Filmfestspielen in Venedig. Dieses Jahr im Berlinale Wettbewerb in "Nebenan", Regie Daniel Brühl. Darüber hinaus war sie als Drehbuchautorin tätig, sowie seit 2004 als Theaterautorin. Ihr Stück "die Ratte" wurde von Regisseur Roland Schimmelpfennig am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt, ebenso wie ihr Stück "Sex" in der Regie von Matthias Hartmann. Elmar Goerden führte ihr Stück "Alptraum vom Glück" am Schauspielhaus Bochum ur auf. Seit 1992 ist Justine del Corte in unterschiedlichen Theaterproduktionen tätig u.a. in festen Engagements an den Hamburger Kammerspielen und an der Schaubühne Berlin, bei den Salzburger Festspielen, dem Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg und dem Theater Bremen. 2012 wurde ihr Stück "Der Komet" am Akademietheater in Wien uraufgeführt wobei del Corte gemeinsam mit Roland Schimmelpfennig Regie führte.