Michael Rothmann

Michael Rothmann studierte von 1996-2000 an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" und wurde bereits 1998 beim Treffen der deutschsprachigen Schauspielschulen in München aus der Hand von August Everding mit dem Solo-Darstellerpreis ausgezeichnet.
Nach einem Gastengagement am Staatstheater Nürnberg wurde er noch während der Ausbildung von Claus Peymann, mit dem er in zahlreichen Produktionen zusammenarbeitete, ans Berliner Ensemble geholt.
Sein BE-Debüt gab er in Heiner Müllers legendärer Inszenierung "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui". Im gleichen Jahr war er mit der Shakespeare-Inszenierung "Richard II." in der Regie von Claus Peymann Gast beim Berliner Theatertreffen.
In dieser Zeit arbeitete er auch mit vielen renommierten Regisseuren wie Thomas Langhoff, Peter Stein, Robert Wilson, Leander Haußmann zusammen und gastierte u.a. bei den Salzburger Festspielen, am Thalia-Theater Hamburg, dem Schauspielhaus Bochum, dem Schauspiel Leipzig und dem Staatsschauspiel Dresden.
Besondere Beachtung erlangte die Zusammenarbeit mit George Tabori in "Warten auf Godot" von Samuel Beckett, in der er als Estragon auftrat, und als Christoph in Lessings "Die Juden".
Seit der Spielzeit 2015 ist er freischaffend, trat, neben preisgekrönten Film-, Fernseh- und Hörspielproduktionen, im Theater zuletzt am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und unter der Regie von Konstanze Lauterbach als Premierminister in Fellinis "Schiff der Träume" am Volkstheater Rostock auf.