90.000 Euro für die Kältehilfe

Berliner Ensemble und sein Publikum setzen starkes Zeichen der Solidarität mit Rekordergebnis

Das Berliner Ensemble und sein Publikum haben in diesem Winter gemeinsam 90.000 Euro für die Kältehilfe der Berliner Stadtmission gesammelt – so viel wie nie zuvor. Die Spendensumme kommt unter anderem dem Betrieb des Berliner Kältebusses sowie mehreren Notunterkünften zugute.

21.01.26
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
Kontakt & Anfahrt

Theaterkasse

+49 30 284 08 155
theaterkasse@berliner-ensemble.de

Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen im Februar bis einschließlich 8. März läuft! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

Seit mehreren Jahren sammelt das Berliner Ensemble im Dezember nach den Vorstellungen und beim Kartenverkauf im Webshop Spenden für die Berliner Stadtmission. In diesem Winter erhielt die Aktion eine besondere Dringlichkeit: Nach einem Brandanschlag auf mehrere Kältebusse Ende Dezember verlängerte das Berliner Ensemble die Spendensammlung kurzfristig bis zum 18. Januar 2026 – und erlebte eine beeindruckende Welle der Solidarität.


In diese Woche übergab Intendant Oliver Reese die Spendensumme an Christian Ceconi, Vorstand der Berliner Stadtmission.

"Diese wichtige Geste der Unterstützung berührt mich sehr und ich möchte mich von ganzem Herzen bei unserem Publikum für die großzügigen Spenden an die Berliner Stadtmission bedanken! Gerade nach den verstörenden Anschlägen auf die Kältebusse haben wir eine große Welle der Solidarität in unserem Publikum bemerkt. Dass wir nun 90.000 Euro an die Berliner Stadtmission übergeben können, ist ein starkes Signal für diese unverzichtbare Arbeit für Menschen in unserer Stadt." Oliver Reese, Intendant

Das Engagement des Berliner Ensembles für die Kältehilfe reicht zurück bis ins Jahr 2018, als eine Inszenierung zum Thema Obdachlosigkeit den Anstoß für die Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtmission gab. Angesichts steigender Kosten und einer wachsenden Zahl hilfsbedürftiger Menschen ist sie heute dringlicher denn je.