Stimmen aus einem leeren Theater

Monolog-Reihe aus dem verwaisten Berliner Ensemble

Zwischen Kunst, Tod und Leben

Stimmen aus einem leeren Theater: Wir verabschieden uns heute mit einem Text von Madame Nielsen, vorgetragen von Kathrin Wehlisch. "Du schreibst und liest, um der Welt und den Lebenden und Toten näher zu kommen, aber in dem zeitlosen Moment, in dem du schreibst oder liest, bist du nicht da, in der Welt."

 

Das Theater und die Pest

"Es hat den Anschein, als leere sich durch die Pest und auf kollektiver Basis ein gigantischer Abszess, der sowohl geistig wie gesellschaftlich ist." Stimmen aus einem leeren Theater: Andreas Döhler und Josefin Platt bringen Antonin Artauds Überlegungen über das Theater und die Pest, vor zwei Jahren hier auf der Bühne von Frank Castorf mit Brechts "Galileo Galilei" verwoben, ins verwaiste Berliner Ensemble.

 

Ist der Mensch lernfähig?

Es ist lebensnotwendig, die ganze Welt als Organismus zu begreifen. Diesmal fragen wir mit einem Text der Schriftstellerin Judith Schalanksy: "Ist der Mensch lernfähig?" Stimmen aus einem leeren Theater mit Corinna Kirchhoff.

 

Rede zum Unmöglichen Theater

Das Theater ist der Ort, an dem Wirklichkeit und Fiktion kollidieren. "Das Unmögliche Theater ist möglich!" "So ist es! So ist es nicht!" Stimmen aus einem leeren Theater: Diesmal mit Wolfram Lotz' "Rede zum Unmöglichen Theater" von Sina Martens.

 

The show can't go on

Auf einer Theaterbühne ist alles möglich. Eigentlich. Was passiert, wenn in der Corona-Krise die Theaterwelt ihre einzige Regel brechen muss, hat Theaterautor Roland Schimmelpfennig aufgeschrieben. Wir haben diesen aktuellen Text mit Wolfgang Michael auf die verwaiste BE-Bühne gebracht: "Ich befinde mich im freien Fall. Und ich habe Angst vor dem Aufschlag."