ZDFkultur wird zur Bühne für das Berliner Ensemble

Premiere für "Tragödienmaschine"

Mit der "Tragödienmaschine" wird ZDFkultur zur Bühne für das Berliner Ensemble und der Zuschauer selbst zum Regisseur: Seit Dienstag, 21. Mai 2019, können sich die Nutzer unter www.zdfkultur.de selbst aktiv in dem Webprojekt zu Simon Stones Inszenierung "Eine griechische Trilogie" bewegen. Je nachdem, für welche der 23 Szenen, die als einzelne Videos verfügbar sind, sich der User entscheidet, wird der Fokus auf einen anderen Aspekt des Stücks gelegt. So entsteht jeweils ein individueller Remix der Szenen und damit eine Vielzahl kleiner griechischer Tragödien.

In Simon Stones Inszenierung "Eine griechische Trilogie" werden antike Stücke wie "Lysistrata", "Die Troerinnen" und "Die Bakchen" zu einer Geschichte des weiblichen Widerstandes verwoben. Der Regisseur transformiert mit den Schauspielerinnen und Schauspielern Themen und Figurenkonstellationen sowie Problem- und Fragestellungen der antiken Tragödien in die Gegenwart. Das hochkarätige Ensemble besteht unter anderen aus den vier Schauspielerinnen des Jahres Constanze Becker, Judith Engel, Caroline Peters und Stefanie Reinsperger. Simon Stone wurde für diese Arbeit für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. Die Inszenierung "Eine griechische Trilogie" ist weiterhin im Repertoire des Berliner Ensembles zu sehen.

Die personalisierte Webserie "Tragödienmaschine" ist Teil des neuen digitalen Kulturraums des ZDF und das erste Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit dem Berliner Ensemble. Unter www.zdfkultur.de macht das ZDF Kulturinhalte zugänglich, fördert das Verständnis für Kunst und Kultur und ist selbst als Kulturproduzent tätig. Eingebettet in die ZDFmediathek bündelt ZDFkultur Inhalte aus unterschiedlichen Bereichen.