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Die beiden End-Vierziger und Freunde Ralle und Hannes warten an einer Bushaltestelle, irgendwo in Brandenburg – dabei philosophieren sie über das Leben und die Themen, die unsere Gesellschaft bewegen. Oliver Bukowski, Erfinder von "Warten auf’n Bus" und Hannah Zufall haben für das BE brandneue Folgen der Erfolgs-TV-Serie geschrieben. Der Ost-Berliner Schauspieler und Regisseur Max Hopp inszeniert den Doppelabend.
Sitzen zwei Männer an der Haltestelle und warten auf den Bus. Was wie der Anfang eines Witzes klingt, ist das Setting von Oliver Bukowskis Erfolgs-TV-Serie "Warten auf’n Bus". Eine Bushaltestelle, irgendwo in Ostdeutschland im "flyover state" Brandenburg, Endstation Sehnsucht mit Blick auf verblühte Landschaften. Ralf "Ralle" Paschke und Johannes "Hannes" Ackermann sind seit Kindheitstagen befreundet. Ralle, ehemaliger Ingenieur im regionalen Tagebau, und Hannes, invalider Gartenbauarchitekt, beide langzeitarbeitslos, zwei ostdeutsche Männer ohne Frauen, warten auf den Bus. Dabei ist Zeit für einen Plausch. Und so entpuppt sich die Provinzbushaltestelle als unwahrscheinlicher Ort, an dem ein offenes Gespräch über die großen Themen möglich wird, die unsere Gesellschaft momentan beschäftigen. Hart aber herzlich, frei "vonne" Leber, in schönstem brandenburgisch-berlinerischen Dialekt – und garantiert frei von Berlin-Mitte-Geschmackskonventionen.
Serienerfinder Oliver Bukowski und Hannah Zufall haben für das Theater brandneue Folgen von Warten auf’n Bus geschrieben. Der Ost-Berliner Schauspieler Max Hopp, der gerade am BE als Hauptmann von Köpenick aufschlug, nimmt nun als Regisseur den Bus aus der ostdeutschen Provinz direkt ins Berliner Ensemble.
- Max Hopp Regie
- Amely Joana Haag, Lukas Nowak Dramaturgie