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38 Jahre nach dem Mauerfall: Was bedeutet Ost-Berlin heute? Regisseurin Luise Voigt und Dramaturgin Eva Bormann haben mit 20 Menschen gesprochen, die zwischen 1929 und 2008 geboren wurden – Zugezogene, Hiergebliebene, Überlebende, Geflohene, Zurückgekehrte. Aus ihren Geschichten entsteht ein fiktives Haus in Ost-Berlin: ein Original-Ton-Abend über Spaltung und Sehnsucht, Wut und Verständnis – erzählt von Menschen, die mit Berlin verbunden sind.
Was bedeutet Ost-Berlin 38 Jahre nach dem Mauerfall? Was verbindet Ost- und West-Berlin? Und was unterscheidet die 28 Jahre lang von einer 156,4 km langen Mauer hermetisch abgetrennten Stadthälften nach wie vor? Welche persönlichen Geschichten gibt es und wovon handeln sie? Von Spaltung oder Einigkeit, von Wut, Verständnis, Ignoranz oder doch Sehnsucht nach der fehlenden Hälfte? Um das herauszufinden, haben Regisseurin Luise Voigt und Dramaturgin Eva Bormann mit 20 Menschen, die in Ost-Berlin leben, arbeiten und wohnen gesprochen. Menschen, die zwischen 1929 und 2008 geboren sind. Menschen, die diese Stadt mit und ohne Mauer erlebt haben. Das Spektrum reicht von der Bezirksbürgermeisterin, über einen Wohnungslosen, der in einem Zelt in Ost-Berlin lebt, vom Parteifunktionär bis zu Bürgerrechtler:innen, von der Ost-Berliner Pflanze bis zu neu Zugezogenen, vom Hauswart bis zum Techno-DJ der ersten Stunde.
Aus ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten baut die Inszenierung ein fiktives Haus in Ost-Berlin zusammen. Es entsteht eine Art Original-Ton-Theaterabend, welcher sich in die ehemalige Grenzzone inmitten der Stadt begibt. Erzählt aus der Sicht von Menschen wie du und ich – wie wir?
- Luise Voigt Regie
- Amely Joana Haag Dramaturgie