"Wir haben es nicht gut gemacht"

Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch

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Neues Haus
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Über 65 Jahre nachdem ein intensiver Austausch mit über 300 Briefen zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch begann, erschien im November 2022 der lang erwartete Briefwechsel der beiden Jahrhundert-Schriftsteller:innen. Er zeugt von einem Leben auf der Suche nach Liebe, Anerkennung und Freiheit; von der Einsamkeit derer, die darum Ringen ihren Platz in der Welt zu finden und ihren Schmerz im Zwischenmenschlichen zu teilen versuchen. Wie wenige andere deutschsprachige Autor:innen stehen Ingeborg Bachmann und Max Frisch mit Ihrer Literatur für diese existentielle Suche nach dem eigenen Ich, nach Selbstbestimmung einerseits und dem immer wieder scheiternden Versuch der Hingabe andererseits. Der Briefwechsel ist Zeitdokument und Zeugnis einer Liebe, die an den Ansprüchen an sich selbst und an andere, an Krankheit und ungeheilten Wunden scheiterte und von zwei Menschen, die Geborgenheit suchen, in einer Welt, von der sie stets das Gefühl haben, ihr nicht genügen zu können.

Besetzung & Regieteam