Im Theater auf den Bus warten

Serienerfinder Oliver Bukowski und Hannah Zufall haben für das Berliner Ensemble brandneue Folgen von "Warten auf’n Bus" geschrieben. Der Ost-Berliner Schauspieler Max Hopp, der gerade am BE als "Hauptmann von Köpenick" aufschlug, nimmt nun als Regisseur den Bus aus der ostdeutschen Provinz direkt ins Berliner Ensemble. Schauen Sie hier schon einmal in die Proben. 

Moritz Haase (Fotos) | 01.10.26
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Der reguläre Vorverkauf für Vorstellungen vom 9. November bis 6. Dezember sowie Weihnachten und Silvester startet am 5. Oktober! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet. Ihre Karten können Sie zudem rund um die Uhr bequem über die BE-App buchen.

Sitzen zwei Männer an der Haltestelle und warten auf den Bus. Was wie der Anfang eines Witzes klingt, ist das Setting von Oliver Bukowskis Erfolgs-TV-Serie "Warten auf’n Bus". Eine Bushaltestelle, irgendwo in Ostdeutschland im "flyover state" Brandenburg, Endstation Sehnsucht mit Blick auf verblühte Landschaften. Ralf "Ralle" Paschke und Johannes "Hannes" Ackermann sind seit Kindheitstagen befreundet. Ralle, ehemaliger Ingenieur im regionalen Tagebau, und Hannes, invalider Gartenbauarchitekt, beide langzeitarbeitslos, zwei ostdeutsche Männer ohne Frauen, sitzen an der Bushaltestelle. Dabei ist Zeit für einen Plausch. Und so entpuppt sich die Provinzbushaltestelle als unwahrscheinlicher Ort, an dem ein offenes Gespräch über die großen Themen möglich wird, die unsere Gesellschaft momentan beschäftigen. Hart aber herzlich, frei "vonne" Leber, in schönstem brandenburgisch-berlinerischen Dialekt – und garantiert frei von Berlin-Mitte-Geschmackskonventionen.