Zeit der Feindschaft

Ein Thementag in Erinnerung an die Reichsprogromnacht 1938
 

Vergleiche mit den Zuständen der 1920er- und 30er-Jahre, die im Faschismus und schließlich im Holocaust endeten,  betonen vor allem die Spaltung der Gesellschaft in antagonistische Lager. Das machte zuerst politische, dann gesellschaftliche Bündnisse unmöglich und führte letztlich zum blanken Hass auf den Sraßen: Gewalt gegen Andersdenkende, brennende Geschäfte von Jüdinnen und Juden, das Schüren von Feindbildern. Doch hilft dieser Blick zurück dabei, die heutige Lage besser zu verstehen? Drohen ähnliche Spaltungen? Ähnliche politische Verhältnisse? Ähnlich enthemmte Gewalt? Wie ließe sich die Erosion der Gemeinschaft verhindern? Der Thementag "Zeit der Feindschaft" nähert sich diesen Fragen in drei  Podiumsdiskussionen.

Kuratiert von: Johannes Nölting

 

11:00-12:30 Uhr, Neues Haus
Freund und Feind
Eintritt frei, Kartenreservierung erforderlich

"Cancel Culture“, "Freund-Feind-Schema", "Moralfalle". Öffentliche Debatten sind zunehmend geprägt nicht nur von Uneinigkeiten, sondern von Unverständnis, Kompromisslosigkeit und dem Unwillen, Konflikte auszutragen. Was bedeutet das für eine Demokratie? Was für die Meinungsfreiheit? Und was ist überhaupt eine Meinung?