Friedman im Gespräch

Eine Gesprächsreihe mit Michel Friedman im Berliner Ensemble

Wenn die Politik keine Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit findet – könnte es an den falschen Fragen liegen? Im Fokus der Reihe "Friedman im Gespräch" stehen seit über 10 Jahren die existenziellen und politischen Themen der Gegenwart. Im Gespräch mit Gäst:innen aus Politik, Kunst und Wissenschaft sucht Autor, Publizist und Philosoph Michel Friedman regelmäßig die Auseinandersetzung. Intensiv, kontrovers, neugierig auf emanzipatorisches Potential und eindeutige Positionierungen greift er aktuelle Debatten und Ereignisse auf, um sie in Hinsicht auf das zu befragen, was unsere Gesellschaft trennt – und zusammenhält.

Zuletzt nahm die Reihe "Friedman im Gespräch" Themen rund um den Begriff „fremd“ in den Fokus. In der Spielzeit 2023/24 erscheint Michel Friedmans gleichnamiges Buch "Fremd" am Berliner Ensemble als inszenierte Lesung – mit der Schauspielerin Sibel Kekilli, die damit ihr Theaterdebüt gibt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
Kontakt & Anfahrt

Theaterkasse

+49 30 284 08 155
theaterkasse@berliner-ensemble.de

Der Vorverkauf für alle Vorstellungen bis 1. April läuft! Der Vorverkauf für April startet am 4. März. Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

Kommende Gespräche

Rassismus

mit Aladin El-Mafaalani

Ist es möglich, völlig vorurteilsfrei zu sein? Wann sind Vorurteile rassistisch? Was genau ist Rassismus und wie funktioniert er? Ist Deutschland strukturell rassistisch? Gibt es ein "Erbe" des Rassimus? Was folgt daraus? Welche verschiedenen Arten von Rassismus gibt es? Wie wirken sie sich aus und wie lassen sie sich bekämpfen?

 

Am 20. März um 20.00 Uhr im Neuen Haus

 

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Vergangene Gespräche

Scham

mit Thea Dorn

Was bedeutet es, sich zu schämen; für die eigene Herkunft, die Familien, sich selbst? Ist die Scham ein notwendiges Mittel, um gesellschaftliche Umgangsformen und Rituale durchzusetzen? Wieviel Scham, wieviel Ritual braucht eine Gesellschaft? Ist Scham Voraussetzung für ein geregeltes Zusammenleben oder ist sie ein Machtinstrument, um gesellschaftliche Grenzen aufrecht zu halten? Wäre eine schamlose Gesellschaft gerechter? Gespräch vom 8.2.2024.

 

 

Das Böse

mit Florian Schroeder

Was heißt es „gut“ zu sein? Gibt es das absolute Böse? Woher kommt das Böse? Aus der Natur? Der Gesellschaft? Gibt es so etwas wie Sünde? Was fasziniert uns an menschlichen Abgründen? Kann man und muss man das Böse bekämpfen? Warum (nicht) und wie? Gespräch vom 11.10.2023.

Harmonie

mit Anja Reschke und WestBam

Ist Harmonie eine notwenige Bedingung von Gemeinschaft? Gibt es ein Miteinander ohne Übereinstimmung? Oder ist sie als politisches Prinzip im Kern undemokratisch? Wieviel Streit, wieviel Dissonanz braucht eine funktionierende Demokratie? Wieviel "Ich" kostet ein "Wir"?

Gesprächs vom 21.4.2023.

Einsamkeit

mit Doris Dörrie

Einsamkeit gilt als eine der "Volkskrankheiten" unserer Zeit. Woran liegt das? Was ist der Unterschied zwischen Allein-Sein und Einsamkeit? Kann man "man selbst" nur allein sein; oder im Gegenteil: nur in Gesellschaft? Was hat Einsamkeit mit Sehnsucht zu tun? Was mit Reflexion? Steckt im Für-Sich-Sein ein emanzipatorisches Potential?

Gespräch vom 8.2.2023

Identität

mit Sophie Passmann

Wovon sprechen wir, wenn wir "Ich" sagen? Lässt sich diese Frage heute schwerer beantworten als früher? Lassen sich Personen überhaupt auf bestimmte Identitäten reduzieren – und sei es zum Zwecke politischer Kämpfe? Ist Identität frei wählbar? Reine Zuschreibung? Lässt sie sich von materiellen Umständen trennen? Was lässt sich denen entgegnen, die die Suche nach Identität politisch auszunutzen versuchen?

Gespräch vom 17.1.2023

"Vorurteil!"

mit Joseph Vogl

Kann man der Welt ohne Vorurteile begegnen? Lassen sich notwendige Vorurteile, von denen, die unsere Demokratie gefährden, trennen? Sind Vorurteile eine Frage der Bildung? Eine Frage der Toleranz?

Aufzeichnung des Gesprächs vom 27.4.2022