Im Mai 2024 drehte Regisseur İlker Çatak für seinen Film "Gelbe Briefe" zwei Tage lang im Berliner Ensemble. Nun tritt der Film bei der diesjährigen Berlinale im Wettbewerb um den Goldenen Bären an. Wir haben mit dem Regisseur über seine Verbindung zum Theater gesprochen.
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Herzlich Willkommen im Digitalen Magazin des Berliner Ensembles!
Wir laden Sie ein, sich hier in unserem Digitalen Magazin mit vertiefenden Texten, Videos und Podcasts, Hintergrundinformationen und weiteren Fragestellungen sowie Fährten für eigene Gedanken auf ihren Theaterbesuch einzustimmen oder eine Vorstellung nochmal nachzubereiten.
Hier finden Sie Informationen, die Ihren Blick auf einen Theaterabend erweitern können, oder Sie entdecken Unbekanntes, das Sie vielleicht nie gesucht hätten, aber dennoch aufschlussreich für Sie ist.
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Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen vom 8. Juni bis 12. Juli läuft! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.
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Für ihre Inszenierung "Sturm auf Berlin" recherchierte WORX-Regisseurin Marie Schwesinger zu dem Reichsbürger-Prozess der Gruppe Reuß. Im Gespräch mit Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger berichten die beiden von ihrem jeweiligen Interesse an dem Prozess und ordnen die Entwicklungen ein. Lesen Sie hier das Interview.
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Kurz vor der Premiere von "Sturm auf Berlin" spricht Regisseurin Marie Schwesinger mit der taz über ihr Recherche-Projekt und wie sie ihre Beobachtungen auf die Bühne bringt. Lesen Sie den Artikel hier.
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Lili Epply war direkt am Tag nach der Premiere von "Drei Schwestern" zu Gast bei radioeins im Studio und berichtete u.a. über den fragilen Moment einer Premiere, wenn nach wochenlangen Proben eine Inszenierung zum ersten Mal vor Publikum gezeigt wird: "Wir waren sehr glücklich, dass wir da so fliegen konnten und gefeiert wurden."
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Mateja Koležnik inszeniert Anton Tschechows "Drei Schwestern" Irina, Mascha und Olga inmitten einer militarisierten Wirklichkeit. Während die Erde bebt, werden Einzelschicksale verhandelt, das Militär ist stets präsent. Im Gespräch zwischen den Spielerinnen und der Regisseurin geht es um Inszenierungsansätze und die Positionen der Schwestern. Lesen Sie hier das Gespräch.
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Constanze Becker war zu Gast bei radio3 und sprach im Interview über unsere letzte große Premiere der Saison "Drei Schwestern", in der sie die mittlere Schwester Mascha spielt, und die Relevanz von Tschechows Text für die heutige Zeit. Hier finden Sie eine Aufzeichnung des Gesprächs
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"Die Schönheit entsteht durch den Blick der anderen": BE-Schauspieler Max Gindorff war zu Gast bei radioeins im Studio und sprach über seine neueste Produktion "Das Bildnis des Dorian Gray" in der Regie von Heiki Riipinen, in der er die Titelrolle spielt. Hier können Sie das Interview nachhören.
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Marc-Uwe Kling ist bekennender Samuel Beckett-Fan und überlegt gemeinsam mit Schauspieler Paul Herwig, welche Deutungsmöglichkeiten es für den großen unbekannten Godot geben kann und was Langeweile hervorbringen kann. Hören Sie hier die neue Folge "Wie war's?".
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Mit "Heroes" hat Schauspieler und Sänger Alexander Scheer eine Hommage an David Bowie geschaffen. Der Abend, der bereits erfolgreich am Berliner Ensemble gezeigt wird, tourt nun durch Deutschland. Im Interview spricht Alexander Scheer über seine Liebe zur Musik, David Bowie als Künstler sowie über den besonderen Liederabend.
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Autor und Publizist Max Czollek diskutiert im Anschluss an die Vorstellung von "Biedermann und die Brandstifter" mit Marion Brasch und Pauline Knof darüber, wer die Brandstifter in Max Frischs Lehrstück ohne Lehre sind und warum die Antwort darauf ganz eindeutig und auf die politische Ausgangslage übertragbar ist. Hören Sie hier die neue Folge "Wie war's?".
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Im Rahmen der Premiere von "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde in der Regie von Heiki Riipinen hat sich Dramaturg Johannes Nölting mit dem Maler Norbert Bisky über die queere Lesart des Romans, den Bezug zur DDR und der Malerei als Ort der Freiheit unterhalten. Lesen Sie hier das Interview.
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Robert Habeck sieht seine sehr hohen Erwartungen an die Inszenierung von "Antigone" erfüllt: Der Stoff in der Übersetzung von Friedrich Hölderlin beschäftigt ihn bereits seit seiner Studienzeit. Gemeinsam mit Ensemblemitglied Constanze Becker und Marion Brasch spricht er über Nähe und Distanzen innerhalb der zerrütteten mythologischen Familie.
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Lange wurde der vor 130 Jahren erschienene Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde auf seine Ästhetik hin gelesen. Schönheit und deren Vergänglichkeit prägten die Interpretationen. Regisseur Heiki Riipinen inszeniert den Roman explizit als die queere Geschichte, die gesellschaftlich lange nicht erzählt werden konnte. Hören Sie hier die Audioeinführung zum Stück.
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Im Rahmen von "WORX" bearbeitete Jules Head "Das Schloss oder Wir müssen uns K. als einen glücklichen Menschen vorstellen" von Georgia Bruce. Im Gespräch mit den Spieler:innen Lukas von Horbatschewsky und Emma Zeisberger geht Dramaturgin Kathinka Schröder den Fragen der Inszenierung sowie persönlichen Bezügen nach.
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Der Schauspieler, Sänger und Regisseur Max Hopp war zu Gast bei radioeins im Studio und sprach über seine Neuproduktion am Berliner Ensemble: Er bringt im Großen Haus Carl Zuckmayers "Der Hauptmann von Köpenick" als szenische Lesung auf die Bühne. Hören Sie hier das ganze Gespräch.
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Regisseurin Laura Linnenbaum war vor der Uraufführung von Jakob Noltes "Kinder der Sonne" nach Maxim Gorki zu Gast bei radio3 und sprach über ihre Inszenierung mit großen Ensemble, Klimawandel und Komödie, Eiswürfel im Wein und Ventilatoren. Hier finden Sie das Interview.
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"Jedes Mal denke ich kurz: Vielleicht geht es anders aus? Vielleicht gibt es einen Ausweg - und ich muss ihn nur finden...": Schauspielerin Constanze Becker war zu Gast bei radioeins im Studio und sprach u.a. über Theater, das im Moment entsteht, den Reiz antiker Figuren und ihre Rolle des Kreon in "Antigone".
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"Ich zeige in meinen Inszenierungen die Schrecklichkeiten, zu denen der Mensch fähig ist. Aber auch die Liebe": die Süddeutsche Zeitung hat Johan Simons in Berlin zum großen Interview getroffen und mit ihm u.a. über seine "Antigone"-Inszenierung am Berliner Ensemble, Theaterschlaf und den Berliner Winter gesprochen. Hier finden Sie das Interview.
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In der achten Ausgabe der ZEIT-Recherchen diskutiert Gastgeberin Caterina Lobenstein mit ihren Gäst:innen Gesine Schwan und Michael Thumann über aktuelle militärische Meldungen und Entscheidungen und ordnet diese Geschehnisse politisch ein. Hören Sie hier das Gespräch vom 19. Januar 2026.
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Am Sonntag, den 18. Januar 2026 diskutierten Natalie Amiri, Shila Behjat, Mina Khani, Daniela Sepehri und Johannes Volkmann auf Einladung des PEN Berlin im Berliner Ensemble über die aktuelle Situation in Iran. Hören Sie hier das Gespräch in voller Länge nach.
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An diesem Sonntag veranstaltet das Berliner Ensemble eine Sonderveranstaltung unter dem Titel "Iran – Jetzt Regime Change?" anlässlich der politischen Geschehnisse in Iran. Radio3 hat vorab mit der Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Daniela Sepehri, die Teil des Panels sein wird, gesprochen. Hier finden Sie das Interview.
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Johann Simons hat schon einige griechische Tragödien auf die Bühne gebracht; am Berliner Ensemble inszeniert er nun "Antigone" nach Sophokles. Was ihn mit dem Stoff verbindet und was das Stück so aktuell macht, lesen Sie im Interview.
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Im Gespräch mit dem Leipziger Theaterwissenschaftler Patrick Primavesi fragt Dramaturgin Sibylle Baschung nach den Unterschieden zwischen Sophokles "Antigone" und Hölderlins Übertragungen und nach der historischen Einordnung. Lesen Sie hier das Gespräch.
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Der Tagesspiegel hat mit Regisseur Johan Simons vor der Premiere über seine Inszenierung von "Antigone" gesprochen, "denkende Körper" und vor allem über seine langjährige Zusammenarbeit mit Schauspieler Jens Harzer: "Er ist auch immer auf der Suche nach etwas Neuem, nach dem noch Ungesagten. Wir kennen einander inzwischen sehr gut. Und wir möchten beide auch immer weiterkommen." Hier finden Sie das Gespräch.
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Am 8. Januar vor zehn Jahren erschien David Bowies letztes Album "Blackstar", an seinem 69. Geburtstag. Nur zwei Tage später verstarb er. Aus diesem Anlass schaut Radio3 zurück auf das Vermächtnis des Künstlers, der sehr eng mit Berlin verbunden war, und spricht mit Schauspieler und Sänger Alexander Scheer über Bowies Werk und dessen persönliche Verbindung zu ihm. Und natürlich über seine Bowie-Hommage "Heroes" am Berliner Ensemble!
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Anlässlich des zehnten Todestags von David Bowie begibt sich ZDF-Aspekte auf Spurensuche: Wer war David Bowie? Was hat ihn angebtrieben und warum fasziniert er uns bis heute? Drüber spricht Moderator Jo Schück u.a. mit Schauspieler Alexander Scheer vor einer Vorstellung von "Heroes" bei uns im Berliner Ensemble.
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Jules Head ist Teil des diesjährigen WORX-Jahrgangs und hat gemeinsam mit Leo Lorena Wyss den Roman "Das Archiv der Träume" von Carmen Maria Machado für die Bühne bearbeitet. Welches Gewicht die Sprache im queeren Kontext hat, welche Handgriffe bei einer Adaption wichtig sind und in welcher Verantwortung die beiden sich mit ihrer Arbeit sehen, erfahren Sie im Interview.
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In der siebten Ausgabe der ZEIT-Recherchen sprechen Caterina Lobenstein, Vedran Džihić und Simone Gaul im Rahmen des Fokus: Bosnien-Krieg über die Nachwirkungen des Jugoslawien-Krieges. Hören Sie hier das gespräch vom 24. November 2025.
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Regisseur Branko Šimić und Fotograf Armin Smailovic haben "Srebenica - 'I counted my remaining life in seconds'" am Hamburger Thalia Theater entwickelt. Nun wird der Abend in das Repertoire des Berliner Ensemble übernommen. Lesen Sie hier das Kurzinterview.
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Anlässlich der diesjährigen Verleihung des "Faust"-Preises hat 3sat verschiedene Menschen getroffen und mit ihnen über die Bedeutung von Kultur und die Herausforderungen durch die Kürzungen gesprochen. In der Dokumentation "Der Wert der Kultur" kommen u.a. BE-Intendant Oliver Reese und Filmemacherin Andrea Schumacher, die zusammen mit elf Digital Artists für "RCE" mit dem "Faust" ausgezeichnet wurde, zu Wort. Hier finden Sie die komplette Doku.