Fritzi Wartenberg
Fritzi Wartenberg (*1997 in Köln) ist Regisseurin und Autorin. Sie wuchs in Salzburg auf und studierte zunächst Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Anschließend wechselte sie an das Max Reinhardt Seminar in Wien, wo sie bis 2022 Regie studierte. Zu ihren Lehrenden gehörten unter anderem David Bösch, Dušan David Pařízek und Martin Kušej. Parallel zu ihrem Studium ist Wartenberg Mitbegründerin des feministischen FTZN-Kollektivs, für das sie als Autorin und Regisseurin Stückentwicklungen realisierte. In der Spielzeit 2022/23 war sie im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms WORX als Hausregisseurin am Berliner Ensemble tätig. Seither arbeitet sie an renommierten Bühnen im deutschsprachigen Raum, darunter dem Schauspiel Köln, dem Staatstheater Hannover und dem Wiener Burgtheater. Für ihre Inszenierungen am Berliner Ensemble "The Writer" und "Alias Anastasius" erhielt sie 2023 den Helene Weigel Theaterpreis. 2025 folgte der Kurt-Hübner-Regiepreis für ihre Inszenierung von Werner Schwabs "Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos" am Wiener Akademietheater.