Klaus Mann verwebte in seinem Roman "Mephisto" die Verbandelungen Gustav Gründgens im Nationalsozialismus zu einer gehässigen Satire. In der Audioeinführung zur Inszenierung von Frank Castorf gibt Dramaturgin Amely Haag Ihnen einen Einblick in den historischen Kontext und in den Theaterabend.
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Herzlich Willkommen im Digitalen Magazin des Berliner Ensembles!
Wir laden Sie ein, sich hier in unserem Digitalen Magazin mit vertiefenden Texten, Videos und Podcasts, Hintergrundinformationen und weiteren Fragestellungen sowie Fährten für eigene Gedanken auf ihren Theaterbesuch einzustimmen oder eine Vorstellung nochmal nachzubereiten.
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radio3 spricht mit dem Literaturwissenschaftler Uwe Naumann, der mehrere Bücher über Klaus Mann verfasst hat, darüber, was den Schriftsteller noch heute interessant bleiben lässt. Hören Sie hier das Gespräch.
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Frank Castorf inszeniert "Mephisto" nach Klaus Mann und wie gewohnt greift der Regisseur dabei auch immer wieder auf Sekundärliteratur und Versatzstücke zurück. Lesen Sie hier drei Essays Klaus Manns.
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In seiner Inszenierung von "Mephisto" von Klaus Mann gilt Frank Castorf immer wieder Carl Sternheims Text "Europa" als Referenz. So ist die Figur des Theophil Marder an den Autor angelehnt. Hier können Sie den Text in voller Länge via Projekt Gutenberg lesen.
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Trotz der nahenden Sommerpause proben derzeit drei Neuproduktionen der Spielzeit 2026/27, darunter "Mephisto" von Klaus Mann in der Regie von Frank Castorf. Ganz seinem Stil treu bleibend nähert sich der Regisseur dem 1936 erschienenen Roman multimedial und multiperspektivisch. Fotograf Moritz Haase war bei einer Probe dabei.
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"Die Schönheit entsteht durch den Blick der anderen": BE-Schauspieler Max Gindorff war zu Gast bei radioeins im Studio und sprach über seine neueste Produktion "Das Bildnis des Dorian Gray" in der Regie von Heiki Riipinen, in der er die Titelrolle spielt. Hier können Sie das Interview nachhören.
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Im Rahmen der Premiere von "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde in der Regie von Heiki Riipinen hat sich Dramaturg Johannes Nölting mit dem Maler Norbert Bisky über die queere Lesart des Romans, den Bezug zur DDR und der Malerei als Ort der Freiheit unterhalten. Lesen Sie hier das Interview.
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Lange wurde der vor 130 Jahren erschienene Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde auf seine Ästhetik hin gelesen. Schönheit und deren Vergänglichkeit prägten die Interpretationen. Regisseur Heiki Riipinen inszeniert den Roman explizit als die queere Geschichte, die gesellschaftlich lange nicht erzählt werden konnte. Hören Sie hier die Audioeinführung zum Stück.