Baal

by Bertolt Brecht
Wed 06.11.
07:30 PM
  • with English surtitles
Sun 24.11.
06:00 PM
Mon 25.11.
07:30 PM
Großes Haus
3 hr
1 break
Premiere
#BEbaal

Baal is ablaze. He scorches his life like a torch. Driven by lust and aversion, he bulldozes himself and the people who surround him through a life with no base. Society worships him as a poet and despises him as a person. He, in turn, sees nothing good, nothing of value in humankind. Baal, this ruthless anarchist, enchants us as a poet and cynically philosophical thinker who is destroyed by the amorality of the world and the abysses of life. "Baal’s art of living", Brecht explained in 1954, "shares the fate of all other arts in capitalism: It is met with hostility. He is antisocial, but in an antisocial society."

Casts & Staff

as Johannes, Mutter
as Eckart
as Mech, Hauswirtin, Gendarm 1
as Emilie Mech, Der Klavierspieler, Gendarm 2
as Pschierer, Lupu, Watzmann
as Dr. Piller, Doktor
as Kellnerin Luise, Der Geistliche
as Amtsbote, Die jüngere Schwester
as Kellnerin Marie, Sophie
as Die ältere Schwester, Ein junges Weib, Soubrette
as Horgauer, John
 

Pressestimmen

10 Pressestimmen

"Dieser 'Baal' ist ein Triumph für Stefanie Reinsperger."

Berliner Morgenpost

"Die grandiose Stefanie Reinsperger gibt diesem 'Urtier' Baal (…) die Gnade der virtuos gebrochenen Perspektive. Ist Baal schon bei Brecht nicht mehr zu bremsen, so ist er in ihrer raffiniert-rabiaten Darstellung gar nicht mehr zu fassen: Eine phänomenale Leistung über die Geschlechtergrenzen hinweg."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Das beste Bühnen-Scheusal, das derzeit zu haben ist: Stefanie Reinsperger spielt den 'Baal' in der Inszenierung des Grusel-Experten Ersan Mondtag am Berliner Ensemble."

Süddeutsche Zeitung

"Baals Elend, sein Ausscheiden aus der Gesellschaft wird hier mit konsequenter Künstlichkeit und Vieldeutigkeit in die Magengrube der Zuschauer geschlagen. 'Nichts versteht man. Aber manches fühlt man', sagt Baal. Und wie!"

RBB 24

"Ein Caligari-Kabinett hat Ersan Mondtag hier errichtet und wie im berühmten Filmvorbild gelingt es dem bilderstarken Regisseur, die Raumwirkungen der Bühne und die Körper seiner Akteure in die zweidimensionale Flächigkeit der Malerei zu übertragen. So als stünde dem Publikum da gar nicht die Physis und Körperlichkeit des Theaters vor Augen."

Deutschlandfunk

"Regisseur Ersan Mondtag inszeniert die Geschichte wie einen Fantasyfilm von Tim Burton."

dpa

"Eva Jantschitsch aka Gustav hat Baals Balladen, mit denen Brecht seinen zwischen 1918 und 1955 zigfach umgeschriebenen Text durchschoss, zu so eingängigen wie Weill'sch angeschrägten Songs komponiert. Stefanie Reinsperger und einmal auch Owen Peter Read interpretieren sie fabelhaft."

Nachtkritik

"In dieser Aufführung bekommt man mehr Gänsehaut als in jeder Geisterbahn. (...) Würde man noch mal reingehen? Auf keinen Fall. Dafür war es zu gut."

Süddeutsche Zeitung

"Stefanie Reinsperger spielt Baal mit genau der Wucht, die man erwarten durfte. Die Grundtextur ihrer Figurengestaltung ist die Überheblichkeit, unterstrichen durch das Wienerische, das sie hier in prächtigster Arroganz zum Strahlen bringt. Sie kehrt die Großkotzigkeit Baals lustvoll hervor, wechselt blitzschnell die Tonlagen (...)."

RBB 24

"Die männliche Hauptrolle mit einer Schauspielerin zu besetzen, ist nicht mehr wahnsinnig revolutionär, aber gerade in diesem Fall eine sehr gute Wahl. Ein Mann, der Misogynes von sich gibt: Dagegen sind wir (erschreckenderweise) abgestumpft. Doch wenn Reinsperger Baals ekelhaft-frauenfeindliche Aussagen im Wiener Schmäh herausrotzt, stehen sie in ihrer vollen Ekelpracht im Raum. Der Macho ist eben auf seine normativ-mannhafte Wirkung angewiesen."

Die Welt
 

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