Menschen, Orte und Dinge

von Duncan MacMillan
Aus dem Englischen von Corinna Brocher

Etwas Geduld

Weitere Termine folgen bald.

Kleines Haus
2 Std 15 Min
Keine Pause
Premiere
#BEmenschen

"Ich will leben. Ich will lebendig leben und riesige, spektakuläre, heroische Fehler machen. Weil was bleibt denn sonst?"

Emma, Schauspielerin, tabletten-, kokain - und alkoholsüchtig, ist in einer Entzugsklinik gelandet. Dort soll sie sich einer Therapie unterziehen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. In der Klinik ist Emma zum Versuch gezwungen, sich zu erinnern, wer sie ist. Aber sie hat sich längst selbst verloren. In der Sucht und in ihren Lügen, ihren Parallelwelten. Emmas Geschichte ist ein atemloser Kampf taumelnd zwischen Wahn, Abhängigkeit und Skeptizismus.

Der britische Autor Duncan Macmillan hat mit "Menschen, Orte und Dinge" ein tragisch-komisches Stück über die Macht und den Horror von Sucht geschrieben, das ganz aus der Perspektive der abhängigen Emma erzählt. Man folgt Emma fasziniert in ihrer Wahrnehmung der Welt, in der sie keinen festen Bezugspunkt zu haben scheint, changierend zwischen Glamour und rauschhaftem Absturz. Bernadette Sonnenbichler, Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus, wird mit "Menschen, Orte und Dinge" erstmals in Berlin inszenieren.

Deutschsprachige Erstaufführung

Besetzung & Regieteam

als Nina/Emma/Sarah/Lisa
als Ärztin/Therapeutin/Mutter
als Vater
als Emmas Alter Ego

Wir sind nicht defekt. Sondern die Welt ist im Arsch.

Duncan MacMillan
 

Gazettengeraune

"Die Regisseurin übersetzt die expliziten Regieanweisungen in starke, künstliche Bilder und Töne."

rbb Kulturradio

"Der deutsch-italienische Bildkünstler Stefano Di Buduo hat zur Technomusik von Christoph Cico Beck und Tad Klimp am Computer eine Art Symphonie der inneren Sinne entworfen. Von mehreren Beamern auf Wände und Boden geworfen, überziehen gleichfalls in Schwarzweiß pulsierende Muster die Szene: wie Gehirnströme, Blutbahnen, Wogen und Fluten oder als kunstvolle grafische Elemente. Das ist mehr als nur Dekor."

Tagesspiegel

"Was für eine Leistung! Um sie (Sina Martens) herum schnitzen die BE-Schauspieler starke Nebenfiguren. Josefin Platt verleiht ihrer Ärztin eine freundliche Strenge, ist als Mutter später eine verhärmte Alte, die zu viel erlebt hat. Patrick Güldenberg ist als Mitpatient Mark ein wütender Charmeur, Owen Peter Read ein spinnerter Sympath, Oliver Kraushaar ein lässiger Pfleger."

Berliner Morgenpost