Content Notes

Hinweise zu sensiblen Inhalten und körperlichen Triggern

Das Berliner Ensemble konzentriert sich unter Intendant Oliver Reese auf Theater über unsere Gegenwart. So stehen neben den Werken von Bertolt Brecht vor allem aktuelle Stoffe und Stücke zeitgenössischer Autor:innen auf dem Spielplan. Das Verhandeln von gesellschaftlichen Konflikten ist diesem Theater eingeschrieben und kann erlebbar machen, dass und wie unsere Wirklichkeit gemacht, hergestellt - und deswegen auch veränderbar ist. Diese Auseinandersetzung mit konfliktreichen Themen auf einer sinnlichen, gespielten Ebene kann und möchte bewegen.

Je nach persönlicher Sensibilisierung können solche Auseinandersetzungen als (zu) schmerzhaft empfunden werden. Im Sinne einer transparenten Kommunikation und im Bewusstsein darüber, dass Stückinhalte aufgrund von individuellen Erfahrungen verschieden erlebt werden, gibt es hier zusätzliche Informationen über Inhalte, die wir als sensibel einstufen. Diese Hinweise zu sensiblen Inhalten – auch Content Notes* – weisen darauf hin, dass bestimmte Themen und Reize auf der Bühne verhandelt werden, die starke Reaktionen auslösen können.

Ausgewählte Themen, zu denen wir einen inhaltlichen Hinweis schreiben, sind körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt, Kindesmissbrauch, Selbstverletzung, Krieg, Suizid, Essstörungen und Süchte.

Ein Kritikpunkt an Content Notes ist, dass sie Teile der Inszenierung vorwegnehmen können. Im Sinne einer selbstbestimmten Entscheidung wird es im Folgenden jeder und jedem Einzelnen überlassen, die inhaltlichen Hinweise zu lesen oder nicht.

Wir freuen uns über den Austausch mit Ihnen und stehen Ihnen für weitere Fragen diesbezüglich gerne zur Verfügung unter einblicke@berliner-ensemble.de und 030/284-08-134.

In dieser Inszenierung wird Suizid auf sprachlicher Ebene und Sucht zudem auf spielerischer Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung wird körperliche Gewalt auf sprachlicher Ebene thematisiert und in einer Szene Krankheit und körperlicher Zerfall detailliert beschrieben.

 

In dieser Inszenierung wird sexualisierte Gewalt auf sprachlicher Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung wird (sexualisierte) Gewalt auf sprachlicher und darstellerischer Ebene explizit sowie Suizid zudem auf sprachlicher Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung werden Kriegs- und Fluchterfahrungen sowie eine Vergewaltigung auf sprachlicher Ebene thematisiert und Kunstblut verwendet.

In dieser Inszenierung wird sexueller Missbrauch auf darstellerischer Ebene angedeutet.

In dieser Inszenierung wird eine Hinrichtung durch Erhängen sprachlich und darstellerisch thematisiert.

In dieser Inszenierung wird (sexualisierte) Gewalt und Alkoholsucht auf sprachlicher Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung wird Pädophilie, Gewalt und Mord auf sprachlicher Ebene thematisiert.
Außerdem kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung werden Kriegserfahrungen und Suizid auf sprachlicher und teilweise auf darstellerischer Ebene thematisiert und Kunstblut verwendet.
Außerdem kommt stroboskopähnliches Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung wird (sexualisierte) Gewalt auf sprachlicher und darstellerischer Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung wird in einer Szene Suizid auf sprachlicher Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung wird (sexualisierte) Gewalt und Suizid auf sprachlicher und darstellerischer Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung werden Kriegs- und Fluchterfahrungen auf sprachlicher Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung wird Suizid auf darstellerischer Ebene und Rassismus und Antisemitismus zudem auf sprachlicher Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung wird Gewalt und Mord auf sprachlicher und darstellerischer Ebene thematisiert und Kunstblut verwendet.

In dieser Inszenierung wird Gewalt und Mord auf sprachlicher und darstellerischer Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung wird Suizid auf darstellerischer Ebene thematisiert und Kunstblut verwendet.

In dieser Inszenierung kommt stroboskopähnliches Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung werden Essstörungen und Drogensucht auf sprachlicher und darstellerischer Ebene thematisiert.
Außerdem kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung wird (sexualisierte) Gewalt und Suizid auf sprachlicher Ebene thematisiert.
Außerdem kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung werden Suizid und Abtreibung auf sprachlicher Ebene thematisiert.

In dieser Inszenierung kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung kommen Stroboskop-Licht sowie laute Knallgeräusche zum Einsatz.

In dieser Inszenierung kommt stroboskopähnliches Licht zum Einsatz.

* Im Gegensatz zu dem häufig auch genutzten Begriff "Triggerwarnung" löst sich die Bezeichnung "Content Note" von dem aus der Psychologie und Traumatherapie stammenden Begriff "Trigger" und macht sensible Inhalte transparent.