Kinder des Paradieses

Nach dem Film von Jacques Prévert und Marcel Carné
Mi 17.01.
19:30 Uhr
Do 18.01.
19:30 Uhr
Sa 20.01.
19:30 Uhr
  • anschließend Premierenfeier mit dem BE-Tanzorchester
So 21.01.
19:30 Uhr
Mi 24.01.
19:30 Uhr
  • 19.00 Einführung
Großes Haus
#BEkinder

Marcel Carnés Opus Magnum ist einer der poetischsten Filme aller Zeiten. Die "Kinder des Paradieses" sind jedoch gebrannte Kinder, sie entstehen mitten im Zweiten Weltkrieg. Regelmäßig erscheinen Gestapo-Spione bei den Dreharbeiten, um Mitglieder der Résistance oder Juden aufzuspüren und zu verhaften. Ein Teil des Teams schwebt daher permanent in Lebensgefahr. Als erster Film des endlich wiedergewonnenen Friedens feiern die "Kinder des Paradieses" im März 1945 Premiere im befreiten Paris – bejubelt als Monument der ungebrochenen geistigen Überlegenheit der Franzosen über den Nazi-Furor. Doch Hauptdarstellerin Arletty sitzt hinter Gittern, wegen einer Liebesaffäre mit einem deutschen Offizier. Drehbuchautor Jacques Prévert hatte Arletty die Rolle der nach persönlicher Unabhängigkeit und umfassender Freiheit strebenden Garance auf den Leib geschrieben. Garance liebt den Pantomimen Baptiste Deburau, hat eine Beziehung zu dem Dichter und Mörder Lacenaire, eine Affäre mit dem Schauspieler Frédérick Lemaître und muss schließlich Schutz bei dem begüterten Grafen de Montray suchen.

Regisseurin Ola Mafaalani konfrontiert die "Kinder des Paradieses" mit ihrer Entstehungsgeschichte. Ihre Inszenierung und die Musik von Eef van Breen und Ruben Samama enthüllen diesen kollektiven Traum voller Poesie, Magie und Schönheit als letzten Rückzugsort – und als Herz des Widerstandes in einem totalitären Regime.

Besetzung & Regieteam

als Dirigent
als Garance
als Baptiste Deburau
als Arletty
als Musikalische Begleitung Arlettys
als Frédérick Lemaître
als Nathalie
als Lacenaire
als Theaterdirektor (Clown)
als Jericho; Graf de Montray
als Anselme Deburau; Wirt
als Gräfin; Geliebte von Frédérick
  • Regie: Ola Mafaalani
  • Musik: Eef van Breen, Ruben Samama
  • Bühne: André Joosten
  • Kostüme: Johanna Trudzinski
  • Choreografie: Maria Marta Colusi
  • Dramaturgie: Alexandra Althoff

Die Liebe ist doch so einfach!

Marcel Carné