Sarah

Von Scott McClanahan
aus dem Amerikanischen von Clemens Setz
Do 14.10.
20:00 Uhr
Fr 15.10.
20:00 Uhr
Di 19.10.
20:00 Uhr
  • anschließend Publikumsgespräch mit Marc Oliver Schulze und Oliver Reese
Mi 20.10.
19:30 Uhr
Neues Haus
1 Std 35 Min
Keine Pause
Premiere
#BEsarah

"Ich will die Menschen nicht ändern. Ich will sie lieben, denn das ist der einzige Weg überhaupt etwas zu ändern – indem man liebt." - Scott McClanahan

Scott ist ein Durchschnittstyp: Lehrer für Literatur an der Berufsschule, zwei Kinder, verheiratet, versucht immer alles richtig zu machen. Doch was ist das eigentlich: das "Richtige"? – Immer authentisch sein? Immer den Konventionen folgen? Wenn alle für ihr eigenes Glück verantwortlich sind, braucht es eigentlich nur eines – Selbstvertrauen. Dumm nur, wenn dann dieses Selbst nichts so richtig auf die Reihe kriegt. Auf der Suche nach dem Eigenen, inmitten einer Gesellschaft, die blind dem American Dream folgt, obwohl alle ahnen, dass er eine Lüge ist, gerät Scott immer wieder an seine Grenzen und die seiner Mitmenschen. Sarah ist eine Hymne an das Leben am Abgrund, die Geschichte einer Ehe, die zu Ende geht und der Versuch, das Gemeinsame in einer Welt voller Individuen zu finden. 

Scott McClanahan (*1978) ist Autor und lebt in West Virginia. "Sarah" ist sein dritter Roman und der erste, der, 2020, auf Deutsch erschien. McClanahan schreibt vom realen Amerika – jenseits der glatten und repräsentativen Fassade Hollywoods; seine Figuren sind die alltäglichen Versager der Mittelschicht, deren Fehler vielleicht nur darin bestehen, glücklich sein zu wollen, ohne zu wissen wie

Einblicke hinter die Kulissen und Gespräche mit Autor Scott McClanahan, Übersetzer Clemens Setz, Regisseur Oliver Reese und Schauspieler Marc Oliver Schulze  finden Sie auf "BE at home".

Besetzung & Regieteam

 

Pressestimmen

5 Pressestimmen

"Ein bemerkenswerter, ein berauschender, ein ganz wunderbarer Theaterabend."

RBBKultur

"Marc Oliver Schulze spielt fantastisch."

Tagesspiegel

"Schulze wechselt so mühe- und bruchlos zwischen Überlegenheitsattitüde, zärtlicher Väterlichkeit, cholerischer Raserei und stockbesoffenem Stumpfsinn, dass es eine Freude ist und dem bissigen Witz dieses Buches sehr präzise entspricht."

Berliner Morgenpost

"Dieser Abend lohn sich."

Tagesspiegel

"Reese vertraut ganz auf die Schauspiel- und Sprach-Kunst von Marc Oliver Schulze, der zu einem fast zweistündigen rhetorischen Dauer-Feuerwerk ansetzt und nur durch minimale Veränderungen in der Stimmlage, in Körperhaltung, Gestik und Mimik in jede von Scott herbei zitierte Person zu schlüpfen, uns in jede noch so abseitige und absurde Handlung hineinzuziehen und sie vor unserem inneren Auge zum Leben zu erwecken."

RBBKultur