Der Gott des Gemetzels

von Yasmina Reza
Aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Etwas Geduld

Weitere Termine folgen alsbald.

Großes Haus
1 Std 45 Min
Keine Pause
#BEgemetzel

Zwei Jungs haben sich geprügelt und der eine hat dem anderen einen Zahn ausgeschlagen. Nun treffen sich die Eltern, um in aller Ruhe und vernünftig über den Vorfall und die Konsequenzen für die beiden Buben zu sprechen. Aber es ist gar nicht so einfach herauszufinden, wer der Schuldige ist, wer den Streit angezettelt hat. Und sind nicht gar Alain und Annettes Eheprobleme Auslöser für das ruppige Verhalten ihres Sohnes? Die Situation zwischen den Paaren wird immer angespannter. Nach und nach offenbaren sich immer neue Details ihres angeblichen harmonischen Familienlebens. So hat Michel den Hamster seiner Tochter heimlich ausgesetzt und der Anwalt Alain telefoniert ständig, weil er einen Pharmakonzern mit einem gesundheitsschädlichen Medikament vertritt. Aus Sticheleien werden Wortgefechte, die sogar in Handgreiflichkeiten münden. Und so nimmt der Nachmittag unter zivilisierten Menschen unserer westlichen Gesellschaft einen, gelinde gesagt, unangenehmen Verlauf.

Besetzung & Regieteam

als Annette Reille
als Véronique Houillé
als Alain Reille
als Michel Houillé
  • Regie: Jürgen Gosch
  • Bühne & Kostüme: Johannes Schütz
  • Licht: Sascha Haenschke
  • Dramaturgie: Klaus Missbach
 

Gazettengeraune

3 Pressestimmen

"Hochglanztheater, fabelhaft gespielt von Top-Schauspielern."

Süddeutsche Zeitung

"Dem Regisseur Jürgen Gosch ist zusammen mit vier hochkarätigen Menschendarstellern das Kunststück gelungen, uns, dem Publikum, einen nur ganz leicht verzerrten Spiegel vorzuhalten, in dem wir unsere Verhaltensmuster wieder erkennen – und daran unseren Spaß haben."

Deutschlandfunk

"Was wir sehen, ist der Traum jedes Theaters. Die Erfolgsautorin Reza trifft auf Jürgen Gosch, den Regisseur, der seit ein paar Jahren reihum entzückt. Maertens, Kirchhoff, Nest und Lysssewski spielen völlig entfesselt. Die Widererkennung ist gross, das Störpotenzial klein, der Glamoureffekt riesig. Eine Uraufführung, ein She-Star, ein Könner, vier Top-Schauspieler. Ein langer Applaus."

Tages-Anzeiger