Elektra

Ein Projekt von Rieke Süßkow und Ensemble nach Sophokles

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Neues Haus
Premiere
#BEelektra

Gibt es jetzt eine Ablösung, einen Weg aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen? Ist ein Systemwechsel möglich, so dass wir die Geschichte für die nächste Generation anders schreiben werden? Elektras Vater Agamemnon, König von Theben, kehrt aus dem Krieg heim. Seine Gattin Klytaimnestra hat in seiner langen Abwesenheit einen neuen Mann, Äigisth, an ihre Seite genommen und gemeinsam töten sie Agamemnon hinterrücks im Bade. An ihrem Grab schwört Elektra Rache – ein eisernes Versprechen, dem sie verschrieben ist und das ihr totgeglaubter Bruder Orest vollstrecken soll. Mit dem Tod Klytaimnestras erfüllt sich ein weiteres Mal der Fluch, der das Geschlecht der Atriden dazu verdammt immer und immer wieder zu töten. Agamemnon und Klytämnestra und die Geister der vielen Toten vor ihnen scheinen das Haus weiter zu beleben und erzeugen im Herrscherhaus von Theben trotz königlicher Gemächer eine bedrückende Enge. 

Diesem verfluchten Haus nähert sich die Regisseurin Rieke Süßkow gemeinsam mit dem Ensemble in Ausdrucksformen auch jenseits von Sprache. Inspiriert von expressionistischen Arbeiten und Horrorfilmen untersucht sie körperliche Regel- und Formwerke, die Menschen voneinander entrücken können und eine stumme, wiederkehrende Gewalt bergen. Rieke Süßkow, die zum ersten Mal am Berliner Ensemble inszenieren wird, setzt ihre Beschäftigung mit einem musikalisch-bildlichen Erzählen fort, das sie mit einer viel beachteten "Medea“-Inszenierung begann. 
 

Besetzung & Regieteam

  • Regie: Rieke Süßkow
  • Bühne: Marlene Lockemann
  • Kostüme: Marlen Duken
  • Musik: Sven Kaiser
  • Choreografie: Dorothea Ratzel
  • Dramaturgie: Karolin Trachte