WORX

Abgesang auf das Patriarchat

Ein Näherungsversuch zur Inszenierung

Alles nur Theater? In ihrer ersten WORX-Produktion deckt das Team um Regisseurin Fritzi Wartenberg die Verflechtungen des Patriarchats auf. In der Gesellschaft und auch im Theater selbst.

20.11.22

© Moritz Haase

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"Macht es dir Angst, dass die Zukunft eine Sprache spricht, die du nicht verstehst?" Autor:in

Gemeinsam aus dem gewohnten Rahmen fallen – und dabei auch noch scheitern dürfen. Das ist der Regisseurin Fritzi Wartenberg für ihre erste Arbeit am Berliner Ensemble wichtig gewesen. Das Stück „The Writer“ der britischen Autorin Ella Hickson sprengt jede Grenze zwischen altbekannten Genres und Theaterformen.

Eine Näherung an das, was wir an diesem Abend erleben können: Eine Autorin schreibt einen Theatertext, verliert sich darin und bricht anschließend aus den ihr zugewiesenen Verhältnissen aus – im Realen wie auch in der Fiktion und im Schreiben. Die Bandbreite dessen, was dieser eine Theaterabend an verschiedensten Situationen und Verhältnissen aufwirft, ist eine Wucht.

Und dann steht im Zentrum ein Gefühl, eine Forderung nach einer Änderung der Verhältnisse. Nach einem Ausbruch aus dem Gewohnten. Nach Sichtbarkeit von Unsichtbarem. Fragen werden gestellt und Antworten gesucht. Eine Reise für Spieler:innen und Zuschauer:innen gleichermaßen.

von Florian Hofmann

 

Literaturtipps

Mit diesen weiterführenden Büchern und Texten haben sich die Künstler:innen dieser Produktion vor bzw. währenddessen beschäftigt. 

  • „The Master's Tools Will Never Dismantle the Master's House“ von Audre Lorde

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  • „Die Argonauten“ von Maggie Nelson

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  • „A Room of One's Own“ von Virgina Woolf

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