Im Frühjahr wird "Man to Man" von Manfred Karge in Koproduktion mit dem Londoner Royal Court Theatre am Berliner Ensemble Deutschland-Premiere feiern. Zunächst wird die Produktion jedoch ab September an ausgewählten Terminen in der englischen Hauptstadt gezeigt. Hier erhalten Sie erste Einblicke hinter die Kulissen!
Magazin
Herzlich Willkommen im Digitalen Magazin des Berliner Ensembles!
Wir laden Sie ein, sich hier in unserem Digitalen Magazin mit vertiefenden Texten, Videos und Podcasts, Hintergrundinformationen und weiteren Fragestellungen sowie Fährten für eigene Gedanken auf ihren Theaterbesuch einzustimmen oder eine Vorstellung nochmal nachzubereiten.
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"Es ist absolut sensationell, dass ein Superstar wie Oscar-Gewinnerin Swinton hier in Berlin – wo sie viel Zeit verbracht hat – auf der Bühne stehen wird." Tip Berlin hat "Man to Man" bereits in London gesehen und ist begeistert. "Ein Solostück ist 'Man to Man', und ein wahnsinniger Kraftakt. 90 Minuten steht Tilda Swinton alleine vorne auf der Bühne, leiht dieser Ella Gericke ihren Körper und ihre Stimme, füllt das Theater bis in den letzten Winkel mit ihrer Präsenz und lässt deren ganzes Leben in der Rückschau lebendig werden."
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Mileva Marić, Ruth Berlau oder Elisabeth Hauptmann blieben lange unbekannt, ihre Leistungen für Wissenschaft und Kultur verschwiegen. Das habe Auswirkungen bis heute, sagt Historikerin Leonie Schöler im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur. Für ihr Buch "Beklaute Frauen" hat die Historikerin die Biografien der einflussreichen Frauen zusammengetragen.
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Rapper und Schriftsteller Hendrik Bolz traut sich nach vielen Jahren wieder ins Theater und schaut gemeinsam mit Gastgeberin Marion Brasch "Herr Puntila und sein Knecht Matti". Im anschließenden Gespräch mit Puntila-Darsteller Sascha Nathan entdeckt Bolz, wie Macht- und Klassenfragen aus dem Stück auch sein bisheriges Leben geprägt haben.
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Der Dramaturg Johannes Noelting befragt die Philosophinnen Lea Prix und Eva von Redecker zum Thema Klassenkampf und Klasse. Welche Bedeutung trägt Bertolt Brechts "Herr Puntila und sein Knecht Matti" in der heutigen Zeit?
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Wussten Sie, was Brecht gerne gegessen hat? Oder: was seine Lieblingsfarbe war? Ruth Berlau hat zu Brechts 60. Geburtstag einen Fragebogen erstellt, in dem auch einige private Details aus dem Leben des Autors beleuchtet werden. Wir haben das historische Dokument für Sie herausgesucht und transkribiert.
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"Das Tolle ist, dass man aufzeigen kann, dass das System, in dem er lebt – der Kapitalismus – sich selbst zerstört": Puntila-Darsteller Sascha Nathan im Interview mit der "Berliner Morgenpost" über "Herr Puntila und sein Knecht Matti".
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Making Of: Das "Neue Deutschland" begleitete die Proben der Neuinszenierung von Brechts "Herr Puntila und sein Knecht Matti" von der Konzeption bis zur Generalprobe und hat u.a. mit Regisseurin Christina Tscharyiski und Dramaturg Johannes Nölting über die Inszenierung gesprochen.
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Die Regisseurin Christina Tscharyiski spricht mit dem rbb über ihre Inszenzierung von Bertolt Brechts "Herr Puntila und sein Knecht Matti". Sie beschreibt die Relevanz der Kapitalismuskritik und wie Brechts parabelhafte Erzählungen noch heute so gut im Theater funktionieren.
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Das Theater am Schiffbauerdamm, erbaut vom Architekten Heinrich Seeling, wurde am 19. November 1892 als Neues Theater mit "Iphigenie auf Tauris" von Johann Wolfgang Goethe eröffnet. Anlässlich des 128. Geburtstag gab es eine zweiteilige Vortragsreihe über die bewegte Geschichte des Hauses.