Felix Krull

nach Thomas Mann in einer Bearbeitung von Alexander Eisenach
Mi 08.04.
20:00 Uhr
  • Die Vorstellung entfällt ersatzlos.
Fr 17.04.
20:00 Uhr
  • Die Vorstellung entfällt ersatzlos.
  • with English surtitles
Großes Haus
1 Std 30 Min
Keine Pause
Premiere
#BEkrull

Felix – der Glückliche –, Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, ist Meister darin, den Menschen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Sein Glück ist, alles sein zu können in einer Welt der Fälschungen, die keine Wahrheit mehr kennt. So ist er, was er scheint, authentisch, indem er täuscht, Experte der kreativen Selbstvermarktung. Felix Krull – Thomas Manns hinreißende Parodie auf ein Künstlertum brillanter Äußerlichkeiten, die am Ende genau das erzeugen, was sie nicht sind: das Leben selbst – ein echter Schwindel. Nachdem sich der Autor und Regisseur Alexander Eisenach mit dem Paradebeispiel eines Hochstaplers der Literaturgeschichte befasste, schreibt er fürs Neue Haus unter dem Titel "Stunde der Hochstapler - Das Krull-Prinzip" eine Komödie über das Hochstapeln als Inbegriff der menschlichen Evolution. Was war die erste Lüge der Menschheit? Und führt die gegenwärtige Perfektionierung des Fake die Menschheit letztlich zur Abschaffung ihrer selbst?

 

We regularly present performances of "Felix Krull - Stunde der Hochstapler" with English surtitles. You can find the dates here. Our box office staff will be happy to tell you from which seats you will have a good sight-line to the surtitles. For the best view of both stage and surtitles, we recommend seats in the stalls (Parkett) from row 11, or in the balconies (1. Rang, 2. Rang). Seats in the side boxes have a partially obstructed view.

 

 

Pressestimmen

5 Pressestimmen

"Ein ideenreiches, kalauersattes Assoziatonsgewitter."

Rbb 24

"Jonathan Kempf, Neuzugang im Berliner Ensemble, beweist hier schon mal sein Talent für rotzige Komik."

RBB Kultur

"Alexander Eisenach inszeniert 'Felix Krull' am Berliner Ensemble als genialen Influencer."

Tip Berlin

"Hier wird performt, gespielt, gefaket, was das Zeug hält. Marc Oliver Schulze eröffnet den Reigen mit einer virtuosen Geigennummer."

Stage and Screen

"The excellent ensemble manage to make the slapstick charming instead of cringy, landing every laugh they are going for, making it easy enough to deceive yourself into having a good time."

Exberliner