Opheliamaschine

Magda Romanska
Aus dem Englischen von Theresa Schlesinger
Fr 30.09.
20:15 Uhr
Ausverkauft
evtl. Restkarten an der Abendkasse
Sa 01.10.
20:15 Uhr
  • Anschl. Publikumsgespräch mit Uršulė Barto und Ensemble
So 02.10.
20:15 Uhr
Premiere

1979, mitten im Kalten Krieg, steht Hamlet in Heiner Müllers so radikaler wie epochaler Shakespeare-Paraphrase "Hamletmaschine" am Scheideweg zwischen den Systemen, aufgerieben von erstarrten Ideologien, abgestumpft von Brutalität und Geistlosigkeit. 2022, über vierzig Jahre später, nimmt nun Ophelia seinen Platz ein. In Magda Romanskas postdramatischer Antwort auf Müller versucht sie als Autorin der eigenen fragmentierten Geschichte das Narrativ zu übernehmen: als Liebende und Wahnsinnige auf einem Schuttberg westlicher Werte und Waren. Mit "Opheliamaschine", inszeniert von der litauischen Regisseurin Uršulė Barto, startet WORX.

Im Werkraum gilt im September und Oktober "Pay what you want": Sie zahlen am Ende der Vorstellung so viel Sie wollen!

Besetzung & Regieteam

  • Regie: Uršulė Barto
  • Bühne/Kostüm: Katja Pech
  • Dramaturgie: Jan-Stephan Schmieding