Max und Moritz

Eine Bösebubengeschichte für Erwachsene
Von Wilhelm Busch

Etwas Geduld

Weitere Termine folgen bald.

Großes Haus
#BEmaxundmoritz

"Max und Moritz machten beide, Als sie lebten, keinem Freude …"

So steht es in Wilhelm Buschs Vorwort zu "Max und Moritz" geschrieben.

Im November 1863 beginnt Wilhelm Busch – er ist 31 Jahre alt, hat sein Kunststudium verbummelt und sein künstlerisches Schaffen liest sich auch sonst bis dato nicht als Erfolgsgeschichte – circa hundert Blätter mit den Streichen der beiden Buben "Max und Moritz" zu zeichnen. Er bietet die Arbeiten dem Verleger Heinrich Richter an, der schnell entscheidet, dass die Leserschaft kaum eine Bildergeschichte mögen dürfte, in der Tiere gequält, Lebensmittel gestohlen und Bürgersleute gefoppt werden. Busch bietet seine Geschichte dem Verleger Kaspar Braun an, der sofort zusagt. Im Oktober 1865 erscheint "Max und Moritz". Mit den Jahren wird das Bilderbuch zum Kassenschlager und verhilft Busch zu Ansehen und finanzieller Unabhängigkeit. "Max und Moritz" wird zur Urzelle der deutschen Kinderliteratur. 120 Jahre später wird sich Antú Romero Nunes, geboren in Tübingen und Regie­absolvent der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, diesem Stoff annehmen.

Die Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute kürte Antú Romero Nunes zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2010. 2012 erhielt er den Kurt­-Hübner­-Preis als Förderpreis für eine junge Regiearbeit und wurde mit dem Friedrich­-Luft­-Preis ausgezeichnet. Nunes eröffnete das Berliner Ensemble unter der Intendanz von Oliver Reese mit seiner Inszenierung von "Caligula". Nun interessiert er sich für die Bösebubengeschichte von Wilhelm Busch und wird diese mit Lust an der Bosheit, am Humor und mit viel Musik am Berliner Ensemble neu erzählen.

 

Besetzung & Regieteam

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