Menschen, Orte und Dinge

Duncan MacMillan
Aus dem Englischen von Corinna Brocher

Etwas Geduld

Weitere Termine folgen alsbald.

Kleines Haus
#BEmenschen

"Ich will leben. Ich will lebendig leben und riesige, spektakuläre, heroische Fehler machen. Weil was bleibt denn sonst?"

Emma, Schauspielerin, tabletten-, kokain - und alkoholsüchtig, ist in einer Entzugsklinik gelandet. Dort soll sie sich einer Therapie unterziehen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. In der Klinik ist Emma zum Versuch gezwungen, sich zu erinnern, wer sie ist. Aber sie hat sich längst selbst verloren. In der Sucht und in ihren Lügen, ihren Parallelwelten. Emmas Geschichte ist ein atemloser Kampf taumelnd zwischen Wahn, Abhängigkeit und Skeptizismus.

Der britische Autor Duncan Macmillan hat mit "Menschen, Orte und Dinge" ein tragisch-komisches Stück über die Macht und den Horror von Sucht geschrieben, das ganz aus der Perspektive der abhängigen Emma erzählt. Man folgt Emma fasziniert in ihrer Wahrnehmung der Welt, in der sie keinen festen Bezugspunkt zu haben scheint, changierend zwischen Glamour und rauschhaftem Absturz. Bernadette Sonnenbichler, Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus, wird mit "Menschen, Orte und Dinge" erstmals in Berlin inszenieren.

Deutschsprachige Erstaufführung

Besetzung & Regieteam

  • Regie: Bernadette Sonnenbichler
  • Bühne: Wolfgang Menardi
  • Kostüme: Tanja Kramberger
  • Künstlerische Beratung: Clara Topic-Matutin

Wir sind nicht defekt. Sondern die Welt ist im Arsch.

Duncan MacMillan