Revolt. She said. Revolt again. / Mar-a-Lago.

von Alice Birch / Marlene Streeruwitz
Doppelpremiere
Di 06.11.
19:30 Uhr
  • 19.00 Uhr Einführung
Do 08.11.
19:30 Uhr
Fr 09.11.
19:30 Uhr
So 11.11.
18:00 Uhr
  • anschließend Publikumsgespräch
Sa 17.11.
19:30 Uhr
So 18.11.
18:00 Uhr
Sa 15.12.
20:00 Uhr
Coming Soon
So 16.12.
18:00 Uhr
Coming Soon
Kleines Haus
2 Std 15 Min
1 Pause
Premiere
#BErevoltmaralago

Die österreichisch-bulgarische Regisseurin Christina Tscharyiski inszeniert die feministische Doppelpremiere "Revolt. She said. Revolt again./Mar-a-Lago." in Zusammenarbeit mit der Rapperin Ebow und den KünstlerInnen Verena Dengler und Dominique Wiesbauer.

 

Revolt. She said. Revolt again.
von Alice Birch / Aus dem Englischen von Marlene Streeruwitz
Deutschsprachige Erstaufführung

Girl meets Boy. Könnte man denken. Aber was passiert, wenn in dieser Begegnung nichts ist wie gelernt? Wenn „Girl“ nicht den gesellschaftlichen Erwartungen und Regeln entspricht, sondern vielmehr in ihrer Begegnung mit dem anderen Geschlecht und der sie umgebenden männlich dominierten Welt auf ihrer Individualität und Eigenständigkeit beharrt. Sie lässt sich nicht besitzen, nicht benutzen, nicht domestizieren – will sich nicht fortpflanzen, nicht heiraten und auch ihr Sex gehört ihr.  Alice Birchs Stück "Revolt. She said. Revolt again." ist ein feministisches Manifest in vier Akten und stellt auf höchst unterhaltsame Weise den Status Quo vom Verhältnis zwischen Frau und Mann in Frage.

 

Mar-a-Lago.
von Marlene Streeruwitz
Uraufführung

Die Grande Dame der österreichischen Literatur, Marlene Streeruwitz, hat ein entschieden feministisches und gleichermaßen politisches Theaterstück für das Berliner Ensemble geschrieben. "Mar-a-Lago." verhandelt Bilder heutiger Weiblichkeit, Emanzipation und weiblicher Selbstbehauptung. Dabei seziert Streeruwitz radikal den weiblichen Blick auf den Prinzen, den rettenden, beschützenden Mann und erzählt von Macht und Ohnmacht. Fünf Frauen unterschiedlichen Alters treffen auf den weißen, den geliebten Mann und setzen sich in 5 Stationen mit bösem Witz und großer Komik mit den Mechanismen und Klischees patriarchaler Strukturen auseinander.

 

Fokus: Gender

Das Berliner Ensemble setzt sich in den Produktionen "Revolt. She said. Revolt again./Mar-a-Lago." (Regie Christina Tscharyiski) und "Wheeler" (Regie Oliver Reese, Premiere: Dezember 2018) mit der Frage nach modernen Geschlechterbildern auseinander und fragt nach den Voraussetzungen und Strukturen eines gleichberechtigten Miteinanders. Das gesamte Programm finden Sie unter www.berliner-ensemble.de/fokus-gender.

Besetzung & Regieteam

 

Gazettengeraune

4 Pressestimmen

"Die Schauspieler spielen alle großartig. So eine Genauigkeit im Denken, so präzise bis in die kleinsten Verästelungen analysierte Situationen sieht man nur selten auf der Bühne, eigentlich ist jede einzelne Szene eine Sternstunde."

Nachtkritik

"Die von den drei Schauspielerinnen und zwei Schauspielern mit viel Verve und Humor präsentierte Collage aus Konvention, Erwartung und deren Brechung tippt vieles an, reizt manches aus, und wirkt mit ihrer energetischen Wut zuweilen selbst wie ein assoziativer Rapsong."

Deutschlandfunk

"Böse, witzige, pointierte Szenen, in ein hippes Kunst-Umfeld versetzt und vom fünfköpfigen Ensemble (darunter zwei Männer) mit großem Spaß umgesetzt."

APA

"Insbesondere Vulesica und Meyerfeldt sind dabei zum Niederknien großartig – allein ihretwegen lohnt der Abend."

Berliner Morgenpost

"Mar-a-Lago." ensteht im Rahmen der Exzellenz-Reihe gefördert durch die