Den Helene Weigel Theaterpreis des Freundeskreises des Berliner Ensembles erhielten in diesem Jahr die Dramatikerin Tena Štivičić sowie Ensemblemitglied Amelie Willberg in der Kategorie "Nachwuchs". Die Verleihung fand am 14. Dezember im Anschluss an die Vorstellung von Štivičićs Stück "Die Verstreuten" statt.
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Wir laden Sie ein, sich hier in unserem Digitalen Magazin mit vertiefenden Texten, Videos und Podcasts, Hintergrundinformationen und weiteren Fragestellungen sowie Fährten für eigene Gedanken auf ihren Theaterbesuch einzustimmen oder eine Vorstellung nochmal nachzubereiten.
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Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen im Februar bis einschließlich 8. März läuft! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.
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WORX-Regisseurin Marie Schwesinger wird mit ihrer Inszenierung "Sturm auf Berlin" von den Gerichtsprozessen rund um die Gruppe Reuß erzählen, die derzeit stattfinden. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau ordnet sie das aktuelle Gerichtsgeschehen ein, klärt über Hintergründe auf und verrät, was Sie in der Inszenierung erwarten wird.
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Im Interview mit der "Siegessäule" spricht WORX-Regisseur:in Jules Head über die Bühnenadaption und die Inszenierung von Carmen Maria Machados Buch "Das Archiv der Träume" und über Queerness im Theater. Lesen Sie hier das vollständige Interview.
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Jules Head ist Teil des diesjährigen WORX-Jahrgangs und hat gemeinsam mit Leo Lorena Wyss den Roman "Das Archiv der Träume" von Carmen Maria Machado für die Bühne bearbeitet. Welches Gewicht die Sprache im queeren Kontext hat, welche Handgriffe bei einer Adaption wichtig sind und in welcher Verantwortung die beiden sich mit ihrer Arbeit sehen, erfahren Sie im Interview.
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Alex Wissel bewegt sich interdisziplinär durch die Künste – er malt, gestaltet Räume und Bühnenbilder, bindet Elemente früherer Arbeiten in aktuelle Ausstellungen ein, um diese laufend weiterzuentwickeln. Seit September ist seine Ausstellung "Die geistig-moralische Wende" im Rahmen von Kunst im Foyer im Neuen Haus zu sehen. Hier beschäftigt er sich mit verschiedenen Protagonist:innen der 80er-Jahre, dem Historikerstreit und der Frage, wie rechte Strukturen sich seit Jahrzehnten festsetzen.
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Jules Head und Marie Schwesinger sind die neuen WORX-Regiepersonen und zeigen in der Spielzeit 2025/26 jeweils zwei Inszenierungen im Werkraum. Wir haben die zwei zu einem lockeren Kennenlernen eingeladen und gefragt, worauf sie sich besonders freuen.
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Seit diesem Jahr ist das WORX-Nachwuchsprogramm für junge Regie Teil einer Partnerschaft mit den Théâtres de la Ville in Luxemburg. WORX-Co-Leiter Daniel Grünauer stellt Ihnen anlässlich dieser neuen Kooperation und des 10-jährigen Jubiläums des luxemburgischen TalentLABS die Programme vor und plädiert für die Förderung junger Künstler:innen.
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Bevor sich WORX-Regisseurin Malin Lamparter in den Mutterschutz verabschiedet und ihr bald Neugeborenes kennenlernt, macht sie sich noch einige Gedanken. Gedanken über sich als arbeitende Frau im Kunstbetrieb, als Schwangere und werdende Mutter, Gedanken über bisherige Erfolge – und mögliche Zukunftsperspektiven. Ihr persönlicher Text ist auch ein Appell, Frauen in der Kunst auch nach der Geburt als Künstlerinnen, statt als Mütter wahrzunehmen und lädt mit einem Augenzwinkern zur Kollaboration ein. Danach.
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"Kunst im Foyer" zeigt in der aktuellen Spielzeit 2024/25 vier Werke der Künstlerin Caroline Wong. Wir waren bei der Eröffnung der Ausstellung "Feline Theatre" dabei und haben den Abend für Sie eingefangen.
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Radio3 stellt in einer Reihe besondere Werke aus Berlin und Brandenburg vor, diesmal "Die Dreigroschenoper", die vor 96 Jahren hier am Schiffbauerdamm Uraufführung hatte. Sibylle Baschung, Dramaturgin der Neuinszenierung von Barrie Kosky, spricht über die Entstehungsgeschichte und die heutige Inszenierung am Berliner Ensemble.
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Anlässlich ihres 125. Geburtstages feiert das Berliner Ensemble 2025 das Helene-Weigel-Jahr und rückt die erste Intendantin des Hauses in den Fokus. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres wurde der Innenhof in "Helene-Weigel-Hof" umbenannt.
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Die beiden WORX-Regisseure Alireza Daryanavard und Heiki Riipinen über ihre bewegendsten Momente in ihrem Residenzjahr am Berliner Ensemble, ihre Motivation, Theater zu machen und die zukünftigen Projekte.
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Alireza Daryanavard und Heiki Riipinen haben ein Jahr lang das Programm im Werkraum gestaltet. Zum Abschluss des Jahres sprechen sie mit Co-Leiterin Clara Topic-Matutin über ihre Inszenierungen, ihre Arbeitsweisen und darüber, was folgt.
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"Directing is a weird thing." WORX-Regisseur Heiki Riipinen reflektiert in einem sehr persönlichen Text seine einjährige künstlerische Residency am Berliner Ensemble, kurz vor der WORX-Werkschau.
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Wer hat das Recht auf Asyl? Wo beginnt (und endet?) die Menschenwürde in der europäischen Gesetzgebung? Diese und weitere Fragen beantwortet Rechts- und Politikwissenschaftler Maximilian Pichl.
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Der Freundeskreis des Berliner Ensembles wollte am Aktionstag #BerlinIstKultur vom Publikum wissen: was wäre Berlin ohne Kultur? Die Antworten sind eindeutig. Angesichts der drohenden Kürzungen schließen sich die Freundeskreise der Berliner Bühnen zusammen und setzen sich gemeinsam dafür ein, dass Berlin das bleibt, was es ist - lebendig durch Kultur!
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Artikel 1 des Grundgesetzes stellt die Würde eines jeden Menschen unter den Schutz der Unantastbarkeit. Doch: Worüber reden wir, wenn wir „Würde“ sagen?
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Mileva Marić, Ruth Berlau oder Elisabeth Hauptmann blieben lange unbekannt, ihre Leistungen für Wissenschaft und Kultur verschwiegen. Das habe Auswirkungen bis heute, sagt Historikerin Leonie Schöler im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur. Für ihr Buch "Beklaute Frauen" hat die Historikerin die Biografien der einflussreichen Frauen zusammengetragen.
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Ein Gespräch mit dem Regisseur Heiki Riipinen und Schauspielerin Pauline Knof über Hedda Gabler, Konventionen und den Horror von Reproduktion.
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Hedda Gabler lebt ein Leben voller Konventionen. Sie ist gefangen: in ihrer Ehe, in ihrer Zeit und in einem Theaterstück. Hedda ist Antiheldin, Vorreiterin und Rätsel zugleich. Was treibt sie in ihren scheinbar destruktiven Handlungen an? Was macht sie aus? Ihre Sehnsucht? Ihr Stolz? Ihre Taten?
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Wussten Sie, was Brecht gerne gegessen hat? Oder: was seine Lieblingsfarbe war? Ruth Berlau hat zu Brechts 60. Geburtstag einen Fragebogen erstellt, in dem auch einige private Details aus dem Leben des Autors beleuchtet werden. Wir haben das historische Dokument für Sie herausgesucht und transkribiert.
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Wir schenken Ihnen – Brecht aufs Haus! – verschiedene Brecht-Gedichte bei Ihrem BE-Besuch, die Sie in unserem Kassenfoyer zum Abreißen finden – als Einstimmung auf einen Theaterabend bei uns oder als poetische Wegzehrung für den Nachhausweg. Viel Spaß beim Lesen!
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Die wichtigsten Informationen zu Revolutionsgeschehen, Akteur:innen und Bewegungen in Iran seit 1905 in Ereignissen, Menschen und Begriffen.
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Ein Gespräch mit WORX-Regisseur Alireza Daryanavard über seine Arbeitspraxis, seine beiden Inszenierungen am Berliner Ensemble und die Themen, die ihn im Theater antreiben.
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Unsere Gesellschaft ist von Vereinzelung und Individualisierung geprägt: Was macht das mit unserer Identität – auch innerhalb von Gruppen? Soziologin Alexandra Schauer gibt Antworten auf die Fragen, die in Brechts Stück "Mann ist Mann" verhandelt werden.
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Keines von Brechts Stücken existiert in so vielen Versionen, wie "Mann ist Mann": Dramaturg Lukas Nowak geht der Frage nach der Austauschbarkeit und dem Verlust von Individualität in einem Kollektiv in seiner Einführung zum Stück nach.
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Vierzig Jahre nach der iranischen Revolution hallen diese Worte bei Nava Ebrahimi immer noch nach: "So hätte es nicht enden sollen." Eine persönliche Geschichte zur iranischen Revolution.
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Mit seinem ersten Theaterabend am Berliner Ensemble erzählen Alireza Daryanavard und Mahsa Ghafari die Geschichte im Wechsel zwischen Erzählebene und konkreter Situation schlaglichtartig eine Geschichte des Widerstandes in Iran.
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Was war Brechts Verhältnis zur Musik? Und wie melodisch waren Brechts Texte? Antworten darauf kennt Musikwissenschaftler Albrecht Dümling, der sie Dramaturg Lucien Strauch im Gespräch verriet.
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"tip" hat 14 Gräber berühmter Menschen aus Berlin zusammengetragen, die die Geschichte dieser Stadt geprägt haben und hier beerdigt sind. Darunter sind auch Helene Weigel und Bertolt Brecht, die auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof bestattet sind.