Magazin

Herzlich Willkommen im Digitalen Magazin des Berliner Ensembles! 

 

Wir laden Sie ein, sich hier in unserem Digitalen Magazin mit vertiefenden Texten, Videos und Podcasts, Hintergrundinformationen und weiteren Fragestellungen sowie Fährten für eigene Gedanken auf ihren Theaterbesuch einzustimmen oder eine Vorstellung nochmal nachzubereiten. 

Hier finden Sie Informationen, die Ihren Blick auf einen Theaterabend erweitern können, oder Sie entdecken Unbekanntes, das Sie vielleicht nie gesucht hätten, aber dennoch aufschlussreich für Sie ist. 

Schauen Sie sich gerne um und stöbern Sie durch unser Digitales Magazin. Nutzen Sie dafür auch unsere praktischen Filter.

Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
Kontakt & Anfahrt

Theaterkasse

+49 30 284 08 155 theaterkasse@berliner-ensemble.de

Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen bis 11. Oktober läuft! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

  • Jens Harzer ist für seine darstellerische Leistung in "De Profundis" von Oscar Wilde in der Regie von Oliver Reese für den "Faust"-Theaterpreis nominiert! Die Preisverleihung ist am 14. November.

  • Literaturwissenschaftlerin Katharina Pektor spürt dem Abschied nach, den sie in Peter Handkes "Schnee von gestern, Schnee von morgen" erkennt. Hier greift er Motive früherer Stücke und Aufzeichnungen auf, gibt ihnen neue Bedeutungen oder lädt sie mit Referenzen aus Literatur, Gesellschaft und Politik auf. 

  • In "Schnee von gestern, Schnee von morgen" spielt Peter Handke mit den Motiven des Spazierens, gekreuzter Wege, Astrologie und Gedanken(-gängen). Literaturwissenschaftler Karl Wagner ordnet diese Motive in seinem Essay literarisch ein. 

  • Nachbilder

    Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin Anne Weber erhielt unter anderem den Deutschen Buchpreis 2020 für ihren Versroman "Annette, ein Heldinnenepos". Mit ihrem feinen Gefühl für Sprache seziert sie nun Peter Handkes Stück "Schnee von gestern, Schnee von morgen" und nimmt Sie hier mit in die Sprachwelt des Autors. 

  • Die ZDF-Dokumenation "AIDS In Zeiten der Liebe" erinnert an die wahre Geschichte eines schwulen Künstlerpaares in der DDR Dirk Nawrocki war Schauspieler u.a. am Berliner Ensemble, Heiko Zolchow Maler und Bühnenbildner –  und wirft zugleich einen Blick auf die AIDS-Krise im geteilten Deutschland. Hier finden Sie ein Interview mit dem Regisseur Johannes Nichelmann.

  • Es ist eines der größten Staatsschutz-Verfahren in der Geschichte der BRD und es geht um nichts weniger als den Vorwurf eines geplanten Staatsstreichs: Theaterregisseurin Marie Schwesinger beobachtet den Prozess gegen die Gruppe Reuß und fragt sich, wo lauert hier die eigentliche Gefahr? Hier finden Sie die sechsteilige Podcast-Serie "Der Reichsbürger-Prozess" vom Deutschlandfunk.

  • Anlässlich der diesjährigen Uraufführung von "Schnee von gestern, Schnee von morgen" in Kooperation mit den Salzburger Festspielen erzählt Iffland-Ringträger Jens Harzer seine ganz persönliche Geschichte mit Literaturnobelpreisträger Peter Handke. Aus einer anfänglichen Lieblingsautorenschaft wurde über die Jahre eine enge künstlerische Verbindung. 

  • Arvid Michel stimmt für Theater und Orchester Klaviere und Flügel, auch für das Berliner Ensemble. Im "ZEIT"-Podcast "Frisch an die Arbeit" verrät er u.a., woran er merkt, dass auf einem Klavier die "Dreigroschenoper" gespielt wurde und warum Klimaanlagen Klaviere verstimmen. Hier finden Sie die ganze Podcast-Folge.

  • Am 27. Juli hatte Peter Handkes jüngster Theatertext, sein 24. Text für die Bühne, Uraufführung im Rahmen der Salzburger Festspiele. Zum Schlussapplaus erschien der Nobelpreisträger im Salzburger Landestheater und erhielt Standing Ovations.

  • Best of Berlin

    Die besten Inszenierungen der Spielzeit: Der Friedrich-Luft Preis von Berliner Morgenpost und Deutschlandfunk Kultur ehrt seit über 30 Jahren die beste Inszenierung aus Berlin und Potsdam. In diesem Jahr sind mit "K." und "Drei Schwestern" gleich zwei BE-Produktionen unter den zehn Nominierungen. Hier finden Sie die Jury-Bergründungen.

  • BE-Intendant Oliver Reese war zum Spielzeitende zu Gast bei radioeins im Studio und sprach ausführlich über die aktuelle Saison, besondere Momente vom Taiwan-Gastspiel der "Dreigroschenoper" bis zum Zusammenspiel in unseren großen Ensemble-Inszenierungen sowie die Erwartungen des Berliner Publikums. Außerdem gab er Einblicke in die Pläne für die nächste Saison - seine zehnte Saison am Schiffbauerdamm - und betonte den Stellenwert der Kultur für Berlin.

  • Der Helene Weigel Theaterpreis wird seit der Spielzeit 2021/22 jährlich für herausragende künstlerische Leistungen aller Bereiche des Ensembles verliehen. Den Preis des Freundeskreises des Berliner Ensembles erhalten in diesem Jahr die Schauspielerin Kathrin Wehlisch und Nachwuchsregisseur:in Jules Head.
     

  • "Glücklich die Geliebten und Liebenden"

    In der Spielzeit 2026/27 bringt Regisseur und Intendant Oliver Reese Yasmina Rezas Buch "Glücklich die Glücklichen" zur deutschsprachigen Erstaufführung. Reza strukturiert ihre Erzählungen in Monologe, die von zwischenmenschlichen Konstellationen erzählen optimal also für eine Theateradaption. Um Ihnen die Wartezeit auf die kommende Spielzeit zu verkürzen und Ihre Vorfreude zu schüren, finden Sie hier eine erste Leseprobe. 

  • Der Sommer ist endlich in Berlin angekommen und die nächsten Tage werden heiß in der Hauptstadt! Wir sind vorbereitet, u.a. mit einer Nebeldusche im Hof, kostenlosen Fächern und gekühltem Wasser. 

  • Wie entsteht Gewalt? Ist sie dem Menschen eingeschrieben – oder das Ergebnis von Verhältnissen? Gibt es legitime Gewalt? Ist sie das Gegenteil von Frieden, oder seine Voraussetzung? Wann wird aus Wut Gewalt? Aus Überzeugung Terror? Welche Rolle spielt Politik? Und was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn politische Gewalt in ihr zur Normalität wird? Diese und weitere Fragen stellte Michel Friedman seinem Gast Andreas Zick am 8. Juni 2026 im Berliner Ensemble, hier finden Sie den Podcast zur Veranstaltung. 

  • Die Inszenierung "Sturm auf Berlin" der WORX-Regisseurin Marie Schwesinger, die sich mit dem Frankfurter Reichsbürger-Prozess auseinandersetzt, zum Anlass nehmend, hat das Berliner Ensemble verschiedene Expert:innen zu Gesprächsformaten eingeladen, um über rechtes Verschwörungsdenken aufzuklären. Wir haben Ihnen hier die Gespräche zusammengefasst. 

  • Christiane Paul war anlässlich ihrer Lesung von Katja Oskamps Erzählband "Marzahn Mon Amour" im Studio von radioeins zu Gast und erzählte dort, warum die Geschichten sie so berühren, warum sie sich für diesen Text entschieden hat und mit welchen Vorurteilen die Autorin in ihrem Buch aufräumt. Hören Sie hier das Gespräch in voller Länge. 

  • "Sehen wir heute Abend gemeinsam hin, damit die Frauen und Mädchen, denen Nila mit ihrem Buch eine Stimme gibt, nicht vergessen werden": Bundeskanzlerin Angela Merkel a.D.

  • Um die Gleichgültigkeit, die sich vom Privaten ins Politische ausweitet, die Auswirkung dessen auf die eigene Verantwortung und wie es um die heutige Jugend steht, besprach Michel Friedman mit Steffen Mau und Karin Prien am 18. Mai 2026. 

  • Katja Oskamp sammelte die Geschichten der Menschen, die ihr als Fußpflegerin in Berlin-Marzahn begegneten, in ihrem erfolgreichen Buch "Marzahn Mon Amour". Schauspielerin Christiane Paul bringt diese Geschichten nun als Lesung auf die Bühne. Zeit also für ein kurzes Interview mit der Autorin. 

  • Regisseurin Mateja Koležnik verlagert das Setting ihrer Inszenierung von Anton Tschechows "Drei Schwestern" in eine Kaserne hinein. Während die titelgebenden Schwestern ihre Lebensentwürfe und -entscheidungen diskutieren, sind sie stets von Soldaten und deren Alltag umgeben. Was es mit diesem Kniff auf sich hat und was das Stück weiterhin aktuell macht, erfahren Sie in der Audioeinführung von Dramaturgin Amely Joana Haag. 

  • Caterina Lobenstein, Christian Fuchs und Oliver Nachtwey sprechen über die sogenannte Reichsbürgerbewegung. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der 29. August 2020, an dem mehrere hundert Demonstrant:innen Absperrungen durchbrachen, um den Reichstag zu stürmen. Hören Sie hier das Gespräch vom 11. Mai 2026.

  • Für ihre Inszenierung "Sturm auf Berlin" recherchierte WORX-Regisseurin Marie Schwesinger zu dem Reichsbürger-Prozess der Gruppe Reuß. Im Gespräch mit Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger berichten die beiden von ihrem jeweiligen Interesse an dem Prozess und ordnen die Entwicklungen ein. Lesen Sie hier das Interview. 

  • WORX-Regisseurin Marie Schwesinger beschäftigt sich in ihrer Inszenierung "Sturm auf Berlin" mit dem Gerichtsprozess gegen die sogenannte "Gruppe Reuß". Worum es dabei geht, welche Einordnungen wichtig sind und wie es ein noch laufender Prozess auf eine Theaterbühne schafft, verrät Ihnen Dramaturg Daniel Grünauer in der Audioeinführung zum Stück.