Die Mutter

Anleitung für eine Revolution
nach Bertolt Brecht mit Musik von Hanns Eisler
Mi 10.11.
20:00 Uhr
Do 11.11.
19:30 Uhr
  • 17.00 Workhsop
Fr 12.11.
20:00 Uhr
Sa 13.11.
20:00 Uhr
Neues Haus
2 Std
Keine Pause
Premiere
#BEmutter

Das Stück "Die Mutter" erzählt die Emanzipationsgeschichte einer einfachen Frau, die sich von einer sorgenden Mutter, die die Verhältnisse in denen sie lebt, akzeptiert hat, zu einer entschiedenen Revolutionärin entwickelt. Anstoß gibt hier ihr Sohn Pawel, der sich im Russland der Nachkriegswende der revolutionären Arbeiterbewegung anschließt. Um ihn nicht zu verlieren, setzt sie sich mit der marxistisch-proletarischen Bewegung auseinander, begreift, dass sie im Leben eine Wahl hat und entflammt so für die Revolution. Ihren Sohn allerdings kann sie trotzdem nicht retten.

Brecht hat "Die Mutter" im Stil eines Lehrstücks geschrieben. Die Aufführungen in den 30ern verfolgten den Zweck, ihre Zuschauer gewissermaßen des politischen Kampfes zu lehren.

Die Arbeiten der österreichisch-bulgarischen Regisseurin Christina Tscharyiski zeichnet eine hohe Musikalität, Kraft und Bildgewalt aus. Für "Die Mutter" arbeitet sie mit der Bühnenbildnerin Janina Audick (Professorin an der UdK und langjährige Weggefährtin von Christoph Schlingensief und René Pollesch) und der bildenden Künstlerin Verena Dengler als Kostümbildnerin zusammen.

 

Besetzung & Regieteam

 

Pressestimmen

5 Pressestimmen

"Hier wird kein gealterter Theatertext aufgeführt, sondern eine moderne Interpretation nach brechtscher Manier."

taz

"Sehr erwähnenswert ist die musikalische Bearbeitung, für die Wanda-Gitarrist Manuel Poppe mit seinen musikalischen Mitstreitern die Originale so umgestaltete, dass die sanft poppig aufgepeppten Märsche und Songs gleichermaßen modern scheinen, der Hanns-Eisler-Sound aber dennoch unverkennbar durchklingt."

Berliner Morgenpost

"Eindringlich ist dieser Abend in vorsätzlich kleiner Besetzung (sechs Schauspieler teilen sich die Rollen), der Brecht unerwartet burlesk auffasst, in jenen Momenten, wenn altbekannte Worte (die berühmten Lieder mit der Musik von Hanns Eisler etwa) auf unerwartete Weise neu klingen."

Neues Deutschland

"Star des kleinen Abends ist Josefin Platt, die in verschiedenen Rollen überzeugt, ganz stark ist sie am Schluss als alte Mutter, die den ermordeten Sohn betrauert und gleichzeitig ihr erworbene kämpferische Haltung beibehält."

RBB Inforadio

"Bert Brecht hätte geklatscht."

taz