Penthesilea

von Heinrich von Kleist
Fr 02.02.
19:30 Uhr
  • 19.00 Einführung
Sa 03.02.
19:30 Uhr
So 04.02.
19:30 Uhr
Großes Haus
1 Std 45 Min
Keine Pause
#BEpenthesilea

"Wir vernichten, was wir lieben", so brachte die Schriftstellerin Christa Wolf das Thema von Kleists "Penthesilea" auf den Punkt. Es ist eine kriegerische, auf Gewalt beruhende Welt, in der die Amazonenkönigin und der griechische Heerführer Achill wie zwei Gestirne aufeinanderprallen und an ihrer fatal entgrenzten Liebe zueinander schier verglühen. Auf dem Schlachtfeld müssen die Amazonen ihre Männer finden und besiegen, so will es das Gesetz. Kriegsheld Achill hat noch nie ein Gefecht verloren. Er fordert Penthesilea zum Zweikampf, in den er jedoch unbewaffnet zieht, um sich ihr als Unterlegener preiszugeben. Dies Liebesgeständnis verkennend tötet ihn die Amazone blind vor Leidenschaft in mörderischer Ekstase. Michael Thalheimer inszeniert Kleists sprachliches Meisterwerk in einer auf drei Personen konzentrierten Fassung.

Eine Produktion von Schauspiel Frankfurt.

Besetzung & Regieteam

als Penthesilea
als Achilles
  • Regie: Michael Thalheimer
  • Bühne: Olaf Altmann
  • Kostüme: Nehle Balkhausen
  • Musik: Bert Wrede
  • Licht: Dietrich Baumgarten, Frank Kraus
  • Dramaturgie: Sibylle Baschung

Du fürchtest mich doch nicht?

Heinrich von Kleist
 

Gazettengeraune

4 Pressestimmen

"Ein großer Theaterabend."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Constanze Becker ist eine große Penthesilea aus sich selbst heraus, und gewaltig lang sind ihre Arme, mit denen sie nachher Achills Kopf umschlingt, einzwängt, und manchmal schreit sie stumm oder japst leise."

Frankfurter Rundschau

"Das präpariert diese minimalistisch blickscharfe und schnörkellos anrührende Interpretation wie unter einem Mikroskop für feinste Seelenschwingungen heraus: sprachgenau und bildkräftig zugleich."

Deutschlandfunk

"Michael Thalheimers Inszenierung findet für die atemlosen, hochgespannten Verse Kleists eine ungemein dichte, bezwingende Form."

Süddeutsche Zeitung