Vögel

von WAJDI MOUAWAD
Sa 04.06.
20:00 Uhr
  • In deutscher, englischer, hebräischer und arabischer Sprache, mit deutschen und englischen Übertiteln
So 05.06.
20:00 Uhr
  • In deutscher, englischer, hebräischer und arabischer Sprache, mit deutschen und englischen Übertiteln
Mo 06.06.
19:00 Uhr
  • In deutscher, englischer, hebräischer und arabischer Sprache, mit deutschen und englischen Übertiteln
Neues Haus
3 Std
1 Pause
Premiere
#BEVoegel

In New York verliebt sich Eitan in die arabisch-stämmige Studentin Wahida. Eitans jüdische Familie und insbesondere sein Vater David, selbst Sohn eines Holocaust- Überlebenden, können diese Liebe nicht akzeptieren. Der Konflikt eskaliert. Als das Paar nach Israel reist, wird Eitan bei einem Bombenanschlag an der Grenze schwer verletzt und liegt im Koma. An seinem Krankenbett wird ausgesprochen, was lange verschwiegen wurde. Die Liebesgeschichte wird zum Familienkrimi und schließlich zu einer modernen Ödipus-Erzählung. Der im Libanon geborene, frankokanadische Theatermacher und vielfach ausgezeichnete Autor Wajdi Mouawad verfasst mit dem viersprachigen Stück Vögel ein gewaltiges und poetisches Bild, das den andauernden Nahostkonflikt genauso in den Blick nimmt wie die Themen Familie, Identität und Schuld – und die ungestillte Sehnsucht, sich davon freizumachen.

In deutscher, englischer, hebräischer und arabischer Sprache, mit deutschen und englischen Übertiteln

Besetzung & Regieteam

als Leah, Großmutter
als Eitan Zimmermann
als Etgar
als Eden, Soldatin, Rabbinerin
als Alwazzan, Kellner
 

Trailer

 

Pressestimmen

4 Pressestimmen

"Das Bemerkenswerteste an der dreistündigen und am Ende bejubelten Theaterpremiere ist die virtuose Überwindung der babylonischen Sprachverwirrung. Die acht internationalen Schauspieler in Wajdi Mouawads Stück ‚Vögel‘ am Berliner Ensemble sprechen Deutsch, Englisch, Hebräisch und Arabisch. Gespannt hängt man an den Lippen der beeindruckenden Darsteller und der Übertitelungsanlage."

Berliner Morgenpost

"Die feindliche Gegenwart des Nahost und die persönlichen Erinnerungen von der Shoa bis heute überlagern sich, fließen ineinander wie Erzählung und Dialoge, Traum und Wirklichkeit und machen die Bühne zu einem multidimensionalen Gedächtnis- und Erlebnisraum."

Berliner Zeitung

"Am Ende der Woche des Holocaust-Gedenkens eine würdige vielstimmige Auseinandersetzung mit Identitätsbrüchen und Konfliktlinien nicht nur im Nahen Osten."

RBB Inforadio

"Regisseur Robert Schuster bringt auf der Drehbühne im Neuen Haus seine Darsteller in ein temporeiches und anrührendes Spiel."

Berliner Morgenpost

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