Den Helene Weigel Theaterpreis des Freundeskreises des Berliner Ensembles erhielten in diesem Jahr die Dramatikerin Tena Štivičić sowie Ensemblemitglied Amelie Willberg in der Kategorie "Nachwuchs". Die Verleihung fand am 14. Dezember im Anschluss an die Vorstellung von Štivičićs Stück "Die Verstreuten" statt.
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Luis August Krawen und Piotr Pacześniak bilden den WORX-Jahrgang 2026/27 und werden im Laufe der Spielzeit jeweils zwei Inszenierungen im Werkraum zeigen. Im Kurzinterview beantworten uns die zwei einige Fragen, um sie bereits etwas kennenzulernen.
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Der Helene Weigel Theaterpreis geht in diesem Jahr an die kroatische Dramatikerin Tena Štivičić, deren Stück "Die Verstreuten" im März 2025 im Neuen Haus zur Uraufführung kam. Der Helene Weigel Theaterpreis, der außergewöhnliche künstlerische Leistungen am Berliner Ensemble sichtbar machen will, wird bereits zum vierten Mal vom Freundeskreis des Berliner Ensemble vergeben. Zudem wird in diesem Jahr erstmals in der Kategorie "Nachwuchs" ausgezeichnet: Amelie Willberg erhält den Nachwuchspreis für ihre besondere künstlerische Leistung.
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Fünf Frauen am Vorabend einer vermeintlichen Routineoperation: In "Die Verstreuten" ruft eine Mutter ihre vier Töchter zu sich, deren Leben nicht unterschiedlicher sein können. Zwischen Familienbanden, Konflikten und Lebensentwürfen entfaltet sich eine Geschichte, die zudem von den Isolationserfahrungen während der Pandemie erzählt. Hören Sie hier die Audioeinführung zum Stück.
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Mit "Die Verstreuten" hat Autorin Tena Štivičić ein Stück über eine Familie geschrieben, deren Lebensentwürfe untereinander nicht unterschiedlicher sein könnten. Im Interview mit Dramaturgin Sibylle Baschung spricht sie darüber, dass die Pandemie sie dazu bewogen hat, "Die Verstreuten" zu schreiben und die damit verbundenden gesellschaftlichen Veränderungen zu reflektieren.