Im Mai 2024 drehte Regisseur İlker Çatak für seinen Film "Gelbe Briefe" zwei Tage lang im Berliner Ensemble. Nun tritt der Film bei der diesjährigen Berlinale im Wettbewerb um den Goldenen Bären an. Wir haben mit dem Regisseur über seine Verbindung zum Theater gesprochen.
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Der reguläre Vorverkauf für Vorstellungen vom 8. April bis 3. Mai startet am 3. März! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.
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Michel Friedmans 70. Geburtstag wurde rauschend mit einer Riege an Überraschungsgäst:innen, Reden von Wegbegleiter:innen und Künstler:innen gefeiert. Entstanden ist ein vielfältiger Abend, deren Atmosphäre Sie hier nachspüren können. Lesen Sie zudem die Rede von Mely Kiyak.
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Mit seinen Gästinnen Dahlia Scheindlin und Rula Hardal spricht Robert Habeck einen Nachmittag lang über Verantwortung, politische Vorstellungskraft und die schwierige, aber notwendige Suche nach Frieden. Hier finden Sie den Video- und Audiopodcast vom Gespräch am 15. Februar 2026.
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İlker Çataks neuer Film "Gelbe Briefe", der zum Teil auch am Berliner Ensemble gedreht wurde, wurde bei der Berlinale mit dem Preis für den besten Film ausgezeichnet! Das Berliner Ensemble gratuliert herzlich.
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Hochkultur in einer Minute: Timur alias timurs.time kooperiert nun zu ausgewählten Stücken mit dem Berliner Ensemble! Das erste Video zu "Warten auf Godot" ist bereits online, schauen Sie hier noch einmal hinter die Kulissen der Videodrehs.
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Das Berliner Ensemble und sein Publikum haben in diesem Winter gemeinsam 90.000 Euro für die Kältehilfe der Berliner Stadtmission gesammelt – so viel wie nie zuvor. Die Spendensumme kommt unter anderem dem Betrieb des Berliner Kältebusses sowie mehreren Notunterkünften zugute.
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"Ich zeige in meinen Inszenierungen die Schrecklichkeiten, zu denen der Mensch fähig ist. Aber auch die Liebe": die Süddeutsche Zeitung hat Johan Simons in Berlin zum großen Interview getroffen und mit ihm u.a. über seine "Antigone"-Inszenierung am Berliner Ensemble, Theaterschlaf und den Berliner Winter gesprochen. Hier finden Sie das Interview.
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Johann Simons hat schon einige griechische Tragödien auf die Bühne gebracht; am Berliner Ensemble inszeniert er nun "Antigone" nach Sophokles. Was ihn mit dem Stoff verbindet und was das Stück so aktuell macht, lesen Sie im Interview.
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Im Gespräch mit dem Leipziger Theaterwissenschaftler Patrick Primavesi fragt Dramaturgin Sibylle Baschung nach den Unterschieden zwischen Sophokles "Antigone" und Hölderlins Übertragungen und nach der historischen Einordnung. Lesen Sie hier das Gespräch.
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Die Akademie der Künste Berlin dokumentiert immer wieder Probenprozesse, um verschiedenste Arbeitsweisen von Regisseur:innen zu archivieren. Die ehemalige BE-FSJ-lerin Kara Kovacs war mit der Probendokumentation von "Antigone" in der Regie von Johan Simons betraut und gibt Ihnen hier einen Einblick in ihre Arbeit.
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Die Übernachtung auf der Bühne, zahlreiche Premieren, das Helene Weigel-Jahr, der Besuchesrekord in der Spielzeit 2024/24: 2025 war ein turbulentes und herausforderndes Jahr nach den Kürzungen. Wir haben zum Jahresausklang noch einmal alle Highlights in einem Video für Sie versammelt. Schauen Sie mit uns auf ein aufregendes Theaterjahr 2025!
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Die Kuratorin, Autorin und Kulturaktivistin P. Eldridge hat einen Essay über die gestalterische Architektur in Carmen Maria Machados Memoir "Das Archiv der Träume" geschrieben und mit ihr über das Experimentieren mit Genres, über die fragmentierte, transformierende Kraft der Liebe, über Gewalt und über die Erinnerung in der Literatur gesprochen. Lesen Sie hier den Essay.
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Der Tagesspiegel hat mit Regisseur Johan Simons vor der Premiere über seine Inszenierung von "Antigone" gesprochen, "denkende Körper" und vor allem über seine langjährige Zusammenarbeit mit Schauspieler Jens Harzer: "Er ist auch immer auf der Suche nach etwas Neuem, nach dem noch Ungesagten. Wir kennen einander inzwischen sehr gut. Und wir möchten beide auch immer weiterkommen." Hier finden Sie das Gespräch.
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Anlässlich des zehnten Todestags von David Bowie begibt sich ZDF-Aspekte auf Spurensuche: Wer war David Bowie? Was hat ihn angebtrieben und warum fasziniert er uns bis heute? Drüber spricht Moderator Jo Schück u.a. mit Schauspieler Alexander Scheer vor einer Vorstellung von "Heroes" bei uns im Berliner Ensemble.
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WORX-Regisseurin Marie Schwesinger wird mit ihrer Inszenierung "Sturm auf Berlin" von den Gerichtsprozessen rund um die Gruppe Reuß erzählen, die derzeit stattfinden. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau ordnet sie das aktuelle Gerichtsgeschehen ein, klärt über Hintergründe auf und verrät, was Sie in der Inszenierung erwarten wird.
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Das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO befasst sich in einer großen Doku unter dem Titel "Kultur sucht Geld" mit Kultur unter Sparzwängen. Moderator Marcus Niehaves hat u.a. mit Oliver Reese gesprochen und bei uns eine "Heroes"-Vorstellung auf einem Stehplatz für 7 Euro besucht. Im Anschluss versteigerte er mit Alex Scheer ein Bild - die Erlöse spendet das Team an besonders von Kürzungen betroffene Kultureinrichtungen. Hier finden Sie die gesamte Dokumenation in der ZDF-Mediathek.
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Im Interview mit der "Siegessäule" spricht WORX-Regisseur:in Jules Head über die Bühnenadaption und die Inszenierung von Carmen Maria Machados Buch "Das Archiv der Träume" und über Queerness im Theater. Lesen Sie hier das vollständige Interview.
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Am 14. Dezember 2026 diskutierten Andrea Paluch und Robert Habeck unter dem Titel "Wozu Kulturkampf?" mit Jürgen Kaube, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und der Schriftstellerin Nora Bossong über die Bedeutung von Kultur und Kulturpolitik in einer Gesellschaft, die zunehmend nach Orientierung sucht. Hier finden Sie jeweils den Audio- und Videopodcast der Veranstaltung.
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Jules Head ist Teil des diesjährigen WORX-Jahrgangs und hat gemeinsam mit Leo Lorena Wyss den Roman "Das Archiv der Träume" von Carmen Maria Machado für die Bühne bearbeitet. Welches Gewicht die Sprache im queeren Kontext hat, welche Handgriffe bei einer Adaption wichtig sind und in welcher Verantwortung die beiden sich mit ihrer Arbeit sehen, erfahren Sie im Interview.
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In der zweiten Ausgabe von "Habeck Live" spricht Gastgeber Robert Habeck mit der Sicherheitsexpertin Florence Gaub und dem Klimaforscher Anders Levermann über internationale Ordnungen, Sicherheitsstrategien und den Einfluss des Klimas auf bestehende Systeme. Hier finden Sie den Podcast zum Gespräch vom 30. November 2025.
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Eine neue historische Führung spürt Helene Weigels und Bertolt Brechts Wirken am Berliner Ensemble nach. Kommunikationshospitantin Yara Gehrmann hat sich nach der Führung einige Gedanken darüber gemacht, welche Geschichten über Personen des öffentlichen Lebens erzählt und wie diese weitergereicht werden.
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Regisseur Branko Šimić und Fotograf Armin Smailovic haben "Srebenica - 'I counted my remaining life in seconds'" am Hamburger Thalia Theater entwickelt. Nun wird der Abend in das Repertoire des Berliner Ensemble übernommen. Lesen Sie hier das Kurzinterview.
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Anlässlich der diesjährigen Verleihung des "Faust"-Preises hat 3sat verschiedene Menschen getroffen und mit ihnen über die Bedeutung von Kultur und die Herausforderungen durch die Kürzungen gesprochen. In der Dokumentation "Der Wert der Kultur" kommen u.a. BE-Intendant Oliver Reese und Filmemacherin Andrea Schumacher, die zusammen mit elf Digital Artists für "RCE" mit dem "Faust" ausgezeichnet wurde, zu Wort. Hier finden Sie die komplette Doku.
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Während der Proben zu "Herkunft" hat sich Marlene Marek einige Gedanken darüber gemacht, dass der Jugoslawienkrieg und der damit einhergehende Bosnien-Krieg vor 30 Jahren näher an uns dran ist als sie bisher angenommen hatte. Hier schreibt sie ihre Gedanken auf und setzt sie in Bezug zu Saša Stanišićs Roman.
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Die Psychoanalytikerin Annette Simon hat sich nicht nur lange mit Fragen zu Identität, sondern auch u.a. mit den ostdeutschen Transformationserfahrungen nach ’89 beschäftigt. Was heißt es, aus einem Land zu kommen, das es nicht mehr gibt? Wie prägen Umbruchserfahrungen wie der Zerfall der DDR oder Jugoslawiens die eigene Biografie? Und: Welche Rolle spielt Humor, wenn man sich der eigenen Geschichte stellt, ohne sie zu verklären?
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In der neuen Ausgabe von "Be/hind" erzählen die Ensemblemitglieder Bettina Hoppe und Sebastian Zimmler von ihren Figuren Malvolio und Olivia, erklären, was eine "Antúmime" ist und geben Einblicke in den Entstehungsprozess der Produktion "Was ihr wollt". Schauen Sie hier die neueste Ausgabe unserer Be/hind-Serie.
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Mit der Spielzeit 2025/26 ist Marina Galic Teil des Berliner Ensembles. Im Kurzinterview erzählt sie von ihrer Ankunft in der Hauptstadt, von ihrer frühen Verbindung zu Berlin und ihrem persönlichen Bezug zu den Proben von "Herkunft". Lernen Sie Marina Galic ein wenig kennen!
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Jens Harzer ist mit der Spielzeit 2025/26 neu im Ensemble und gab sein BE-Debüt mit dem Soloabend "De Profundis" zur Spielzeiteröffnung. Hier erfahren Sie, wie er den Wechsel von Hamburg nach Berlin erlebt hat, worauf er sich besonders freut und welche Literaturtipps es mitzunehmen gilt.