Brechts Gespenster

von Suse Wächter
Di 31.01.
19:30 Uhr
Ausverkauft
evtl. Restkarten an der Abendkasse
  • Mit Audiodeskription. Puppenertastung für Blinde und Menschen mit Sehbehinderung vor der Vorstellung.
Fr 10.02.
19:30 Uhr
Sa 11.02.
19:30 Uhr
  • Mit Audiodeskription.
Fr 03.03.
20:00 Uhr
Mi 08.03.
18:00 Uhr
Coming Soon
Großes Haus
1 Std 30 Min
Keine Pause
Premiere
#BEbrechtsgespenster

Suse Wächter ist die Erfinderin einer Welt, die von Wiedergänger:innen des 20. Jahrhunderts bevölkert ist. In ihrer epochalen Aufführung "Helden des 20. Jahrhunderts" traten die unsterblichen Stars, Dämonen der Geschichte und unvergessenen Held:innen unserer Träume auf. Ihre mehr als hundert Puppen-Figuren sind täuschend echte Kopien der Untoten, die noch immer in unseren Köpfen herumgeistern.

In ihrer neuen Arbeit wird der Hausgott Bertolt Brecht von den zahllosen Gespenstern heimgesucht, die er in seinem langen Exil und bei seiner Wiederkehr an das Theater am Schiffbauerdamm getroffen hat. Zusammen mit zwei Musikern und einem Puppenspieler entsteht eine abendliche Séance, in der die kleinen Wesen mit der großen Aura ihr Spiel spielen. Erwartet werden die vielen Künstler:innen, denen Brecht begegnet ist. Erhofft wird der Auftritt von Karl Marx. Und sicher ist das Erscheinen der vielen Schauspieler:innen, die schon oft von dem berühmten Verfremdungseffekt gehört haben und nun endlich die Erklärung aus dem Mund des Meisters vernehmen möchten.

Hinweise

Am 31.1. gibt es für Blinde und Menschen mit Sehbehinderung die Möglichkeit, von 17-18 Uhr die Puppen der Inszenierung "Brechts Gespenster" zu ertasten. Die Puppenspielerin Suse Wächter stellt ihre Puppen vor, lädt Sie ein, Fragen zu stellen und die Puppen zu ertasten. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Pforte des Berliner Ensembles (rechte Gebäudeseite).

Besetzung & Regieteam

 

Pressestimmen

8 Pressestimmen

"Große Puppenspielkunst!"

RBB Inforadio

"Nach 90 Minuten ist es schon wieder vorbei, und das jubelnde Publikum geht mit Inspiration bepackt in den Abend, der noch jung genug ist, um sich weiterführende Gedanken zu machen und mit Ohrwürmern zu angeln."

Berliner Zeitung

"In Berlin hat Suse Wächter mit ihrem Puppentheater lange gefehlt. Die Sinnlichkeit und Zärtlichkeit, mit der sie arbeitet, gepaart mit Witz und Spielkunst, sieht man heute selten auf der Bühne. Und eben diese besondere Mischung aus Zauberkasten und Geisterbahn macht einen immer wieder kindlich staunen."

RBBkultur

"Jetzt unternimmt die wunderbare und sowieso nicht genug zu preisende Puppenspielerin, Puppenbauerin, Regisseurin und Autorin Suse Wächter auf der großen Bühne eine ziemlich lustige Geisteraustreibung."

Süddeutsche Zeitung

" In ihrer Puppenrevue 'Brechts Gespenster" eröffnet Suse Wächter, berühmt und preisgekrönt für ihre oft erstaunlich realistischen Klappmäuler, kabarettistisch zugespitzte Perspektiven auf Brechts Werk und Denken."

Berliner Morgenpost

"Die alte Berliner Puppenkiste, die Wächter für 'Brechts Gespenster' zusammen mit Hans-Jochen Menzel sowie den Musikern und Co-Spielern Matthias Trippner und Martin Klingeberg ein bisschen knarzend auftut, kann in ihrer ganzen Virtuosität noch immer vergessen lassen, dass vorne die Gemachten und dahinter die Macher:innen stehen."

Nachkritik.de

"Wächters und Wenzels Chargen und Parodien sind von meisterlicher Sicherheit und Coolness."

Berliner Zeitung

"Suse Wächter ist mit ihren Puppen ein kluger, aber nicht schwerer Theaterabend gelungen, der sich wohltuend abgrenzt von den kraftmeierischen Darbietungen anderer Bühnen. Eine Inszenierung, die eine Liebeserklärung an die darstellende Kunst ist. Ein Stück mit und über Brecht."

Neues Deutschland

Mit freundlicher Unterstützung durch die Freund:innen des Berliner Ensembles

Medienpartner