Les Misérables

nach Victor Hugo

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Großes Haus
#BEmiserables

Victor Hugo erzählt in diesem Monumentalroman des 19. Jahrhunderts die Geschichte des Sträflings Jean Valjean und seines Gegenspielers des Polizei-Inspektor Javert. Ihr Jahrzehnte währender Kampf findet seinen Höhepunkt im Kontext der Barrikadenkämpfe des Juniaufstands 1832 in Paris. Jean Valjean hat nach einer eindrücklichen Begegnung mit dem greisen Bischof von Digne beschlossen, fortan – komme was wolle – dem Guten zu dienen. Während ihm der unbeugsame Inspektor Javert auf den Fersen ist, dem das Gesetz die Grundlage der Zivilisation schlechthin ist, legt sich dieser Anarch dabei immer neue Decknamen zu und wechselt immer wieder seinen Aufenthaltsort. Im Spannungsfeld ihres Ringens zieht Jean Valjean zudem sein Mündel Cosette groß, die sich schließlich zur jungen Frau herangewachsen in den Revolutionär Marius verliebt.

Im Zentrum dieses kolossalen Freskos steht die Frage nach Gerechtigkeit. Nach einer Gerechtigkeit, die etwas anderes meint, als dem Gesetz Genüge zu tun. Einer Gerechtigkeit, die wie der Titel sagt, auch jenen Besitzlosen und Elenden zu Gute kommt, die nicht am Reichtum der Welt partizipieren können.

Frank Castorf adaptiert erstmals diese vor allem als Musical berühmte Vorlage für das Theater. Seit 1996 inszeniert er erstmals wieder am Berliner Ensemble.

Besetzung & Regieteam

  • Regie/Bearbeitung: Frank Castorf
  • Bühne: Aleksandar Denić
  • Kostüme: Adriana Braga Peretzki
  • Dramaturgie: Frank Raddatz

Mit der einen Hälfte seines Wesens war er ein Heiliger, mit der anderen ein Sträfling mit all dessen gefährlichen Begabungen. Je nach den Umständen lebte er dieser einen oder anderen Seite nach.

Victor Hugo

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