WORX

Internationales Nachwuchsprogramm für junge Regie
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
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Theaterkasse

+49 30 284 08 155 theaterkasse@berliner-ensemble.de

Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen bis 11. Oktober läuft! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

Seit Herbst 2022, also im fünften Jahr in Folge, bietet das Berliner Ensemble mit WORX ein internationales Nachwuchsprogramm für Regie, das dank der privaten Förderung von Nikolaus und Martina Hensel fortgesetzt werden kann. Zwei Personen pro Spielzeit erhalten die Möglichkeit, den Werkraum mit eigenen Arbeiten zu bespielen. Für den Zeitraum wird den Künstler:innen ein geschützter Raum für deren Entwicklung zur Verfügung gestellt. Beide Regisseur:innen realisieren jeweils zwei Premieren mit inhaltlicher und formaler Freiheit im Werkraum, begleitet von ergänzenden Veranstaltungen. 

 

Die Bewerbungsphase für WORX 2027/2028 läuft! Die Bewerbungsfrist endet am 20. September 2026.

Zur Ausschreibung

Fünfter Jahrgang: Luis August Krawen und Piotr Pacześniak

Ziel von WORX ist es, Theatermacher:innen am Anfang ihrer Karriere innerhalb einer Spielzeit Arbeits-, Schutz- und Freiraum bei gleichzeitiger Unterstützung durch Mitarbeiter:innen und Möglichkeiten eines etablierten Theaters zu bieten. Die Regisseur:innen können im Werkraum mit eigenem künstlerischem Team und eigenem Ausstattungsetat frei experimentieren und neue Formen erproben.    

In der Spielzeit 2026/27 werden Luis August Krawen aus Berlin und Piotr Pacześniak aus Warschau den Werkraum zu ihrem künstlerischen Zuhause machen. Die Jury – bestehend aus Anita Augustin, Theda Nilsson-Eicke, Heiki Riipinen, Lucien Strauch und Clara Topic-Matutin – wählte aus über 130 internationalen Bewerbungen zwei außergewöhnliche künstlerische Persönlichkeiten mit unterschiedlichen ästhetischen und inhaltlichen Anliegen aus.
 

Luis August Krawen arbeitet an der Schwelle von Theater, Film und digitaler Kunst. Thematisch zentral sind für ihn Klasse und Technologie sowie ihre oft unsichtbaren Zusammenhänge. Er wird als erste Arbeit mit "Die Letzten werden die Allerletzten sein" ein Stück mit autobiografischen Bezügen inszenieren, das sich mit der Prekarisierung des Bildungsbürgertums befasst. Für seine zweite Inszenierung bearbeitet er Fassbinders Sci-Fi-Klassiker "Welt am Draht".
 

Piotr Pacześniak ist Theaterregisseur, Dramaturg und Drehbuchautor. Ihn interessiert der Mensch als Individuum in familiären, sozialen und historischen Abhängigkeiten und die Frage, wie der Spätkapitalismus unsere Beziehungen zu Familie, Nation, Europa und zum anderen prägt. In "Vanya verrückt" stellt er mit seiner ersten Arbeit die Frage, was es wirklich bedeutet, Europäer zu sein. Es folgt das Dokumentartheaterstück "Lillehammer Affair", das die Ermordung des unschuldigen Ahmed Bouchikhi 1973 in Lillehammer rekonstruiert.

Premieren der Spielzeit

Die Letzten werden die Allerletzten sein

Von Martha von Mechow und Luis August Krawen
Regie: Luis August Krawen
Premiere: 30. Oktober 2026
Werkraum


 Vanya verrückt

Von Piotr Pacześniak
Regie: Piotr Pacześniak
Premiere: 18. Dezember 2026
Werkraum

 

Welt am Draht

Nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder
In einer Bearbeitung von Luis August Krawen und Daniel Grünauer
Regie: Luis August Krawen
Premiere: 5. März 2027
Werkraum


Lillehammer Affair

Dokumentartheater über den tragischen Tod eines Unschuldigen
Regie: Piotr Pacześniak
Uraufführung: 24. April 2027
Werkraum

 

Leitung: Daniel Grünauer

Jury 27/28: Anita Augustin, Lea Goebel, Daniel Grünauer (Vorsitz), Theda Nilsson-Eicke, Lukas Nowak, Fritzi Wartenberg

Produktion: David Gees 

Ausschreibung 28/29: Ab Herbst 2027

Kontakt: worx@berliner-ensemble.de

 

WORX-Design Spielzeit 26/27 © Birgit Karn

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