Die letzte Station

von Ersan Mondtag
So 31.12.
20:00 Uhr
Kleines Haus
#BEletztestation

Eine Kooperation mit dem DANCE ON Ensemble

Die künstlerische Handschrift von Ersan Mondtag bewegt sich zwischen Performance, großer Oper, Sprechtheater und darstellender Kunst. Mondtag denkt und empfindet in Bildern und Welten. Kommt er mit einem Thema, das ihn reizt, in Berührung, entstehen in seinem Kopf visuelle Entwürfe von ganz eigener Kraft, die auf die Bühne drängen. Sie werden zu bildmächtigen Inszenierungen von hoher Künstlichkeit. Mondtags Theater, das sind starke formale Setzungen und choreographierte Körper, die auch mal ganz ohne Sprache auskommen. Das Fachmagazin "Theater heute" kürte den als Ersan Aygün geborenen Berliner 2016 zum Nachwuchsregisseur des Jahres. Den Künstlernamen Mondtag, die wörtliche Übersetzung seines türkischen Nachnamens, gab er sich schon mit 17 Jahren.

Ersan Mondtag wird für das Berliner Ensemble einen Abend mit dem Titel "Die letzte Station" entwerfen und inszenieren. Eine Seniorenresidenz und deren Bewohner – deren Erlebnisse, Bedürfnisse, Nöte und Freuden – werden im Zentrum stehen. Ein (auch) humorvoller Abend über das Alter und dessen Folgen für das Individuum, der aber außerdem einen kritischen Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit dem Altern werfen will.

Die Arbeit wird in Kooperation mit der DANCE ON - Company entstehen. Die DANCE ON, eine Initiative von DIEHL+RITTER, richtet den Fokus auf die künstlerische Exzellenz von Tänzerinnen und Tänzern über 40.

Besetzung & Regieteam

  • Regie: Ersan Mondtag
  • Bühne: Stefan Britze
  • Kostüme: Raphaela Rose
  • Künstlerische Beratung: Clara Topic-Matutin