Die letzte Station

von Ersan Mondtag

Etwas Geduld

Weitere Termine folgen bald.

Kleines Haus
1 Std 40 Min
Keine Pause
Premiere
#BEletztestation

"Die letzte Station" erzählt vom Ende des Lebens. Vom Alter, der Erinnerung an ein Leben und dem Tod. Wie wollen wir altern? Wie wollen wir sterben? Was bleibt am Ende? Was kommt danach? Gibt es ein „Danach“? Und: Was ist der Sinn von all dem?
Eine kleine Gemeinschaft alternder, sterbender Frauen und Männer trifft in der letzten Station aufeinander. Es wird gesungen, getanzt, gelacht und gestorben. Im Zentrum des Geschehens steht eine sterbende Frau. Hannah liegt im Sterben. An ihrem Sterbebett sitzt Karl. Er erzählt ihr Geschichten in der Hoffnung sie wieder zu Bewusstsein zu erwecken, während Hannah bewusstlos zwischen Traum, Erinnerung und dem Tod schwankt. Der Tod, das Ende eines jeden Lebens, ist das zentrale Thema der bildmächtigen Kreation von Ersan Mondtag.

Die künstlerische Handschrift von Ersan Mondtag bewegt sich zwischen Performance, großer Oper, Sprechtheater und darstellender Kunst. Mondtag denkt und empfindet in Bildern und Welten. Kommt er mit einem Thema, das ihn reizt, in Berührung, entstehen in seinem Kopf visuelle Entwürfe von ganz eigener Kraft, die auf die Bühne drängen. Sie werden zu bildstarken Inszenierungen von hoher Künstlichkeit. Mondtags Theater, das sind starke formale Setzungen und choreographierte Körper, die auch mal ganz ohne Sprache auskommen.

Besetzung & Regieteam

 

Gazettengeraune

"Eine poetische Gesamtkomposition"

RBB Inforadio

"Der Regisseur hat seinen Gegenstand gründlich recherchiert. Er hat Senioren- und Pflegeheime besucht, Erinnerungen und Daseinsfragmente gesammelt. Seine Textcollage bündelt zahllose Erzählstränge, verdichtet sie zu fesselnden, oft todtraurigen Episoden mit urkomischen Auswüchsen."

Süddeutsche Zeitung

"Ersan Mondtag ist definitiv ein Regisseur, der seine Mittel beherrscht. Er setzt die Gefühle älterer Menschen in bedrückende Theaterbilder um."

SWR2

"Mondtag arbeitet mit den üblichen Verfremdungstechniken, die sein Theater so einzigartig machen: eine seltsames, unmöglich erscheinendes Gegeneinanderarbeiten der Körperglieder, ein Spiel mit Doppelgängern, religiösen und psychologischen Urszenen. Totentanz, Veitstanz, Mysterienspiele."

Die Welt

"Aus den Tannen hervor schälen sich Performerinnen und Performer des DANCE ON ENSEMBLES. Ihre entrückten Choreografien, ihr klarer Gesang schaffen die schönsten Szenen dieses Abends."

Tagesspiegel

"Ersan Mondtag gelingt mit dieser Inszenierung das Kunststück, seinen eigensinnigen Formwillen mit der Innenansicht eines empfindlichen Menschen zu verbinden. Statt, wie in seinen frühen Arbeiten, vor allem auf starke Bildwirkung zu setzten, begibt er sich in das Labyrinth der Bewusstseinszustände einer alten Frau, was natürlich auch eine vorsichtige, angenehm unsentimentale Auseinandersetzung mit der Zerbrechlichkeit dieses (und jedes) Menschen ist."

tip Berlin