Ubu Rex

VON STEF LERNOUS NACH ALFRED JARRY
Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten
Fr 21.02.
20:00 Uhr
Sa 22.02.
20:00 Uhr
Mi 26.02.
20:00 Uhr
Do 27.02.
20:00 Uhr
Fr 28.02.
20:00 Uhr
  • 19.30 Uhr Einführung im Werkraum, anschl. Publikumsgespräch mit Stef Lernous u.a.
Mi 11.03.
20:00 Uhr
Do 12.03.
20:00 Uhr
Fr 13.03.
20:00 Uhr
Di 17.03.
20:00 Uhr
  • "Fahrenheit 451" statt "Ubu Rex"!
Mi 18.03.
20:00 Uhr
  • "Fahrenheit 451" statt "Ubu Rex"!
  • 19:30 Uhr Einführung im Werkraum
Neues Haus
1 Std 45 Min
Keine Pause
Premiere
#BEubu

„Die Welt soll sich mir beugen oder zerbrechen“, meint Ubu. Er glaubt nicht an Demokratie, Gleichberechtigung oder den Klimawandel – einzig sein unstillbarer Hunger zählt. Wenn Asozialität und Narzissmus zum politischen System werden, verkommt die Realität zur  Ansichtssache der Mächtigen. Heute erscheint der Skandal, den Jarrys fressender, mordender König Ubu 1896 auslöste, harmlos, angesichts einer politischen Landschaft, die denjenigen zur Macht verhilft, die am schamlosesten nach ihr greifen; die diejenigen belohnt, die am lautesten schreien und die Schuld stets bei den anderen finden. Für das Berliner Ensemble schreibt der belgische Autor und Regisseur Stef  Lernous die Groteske des mordenden Egomanen Ubu neu und  versetzt sie in seine abgründig düsteren Bildwelten. 

Besetzung & Regieteam

 

Pressestimmen

6 Pressestimmen

"All diese Schauspielkunst geht auch deshalb so unter die Haut, weil die dreiköpfige Bühnenband das derb-komische Spektakel so gekonnt unterstützt."

RBB Inforadio

"Das ist so ein schöner kleiner, aufgeblasen kaputter Ubu-Moment der an Einzelmomenten reichen 'Ubu Rex'-Inszenierung, mit der der flämische Regisseur Stef Lernous dem egomanen Nimmersatt von Alfred Jarry aus dem vorvergangenen Jahrhundert nun einen rotzversauten Teppich ins Heute ausrollt."

Berliner Zeitung

"Großzügig über den Text gestreute Trump-Zitate, die überdimensionale rote Krawatte und die Boris-Johnson-Frisur demonstrieren als Signalreize politische Bedeutung und Zeitgeist."

Süddeutsche Zeitung

"Die Inszenierung ist zwischen Chips-Krümeln, Bierströmen und zerschlissenen Billigmöbeln heftig, aber genau deswegen konsequent und gut."

B.Z.

"Auch von dieser Musik lebt die Inszenierung, mit der Stef Lernous am Berliner Ensemble ein Debüt nach Maß gelungen ist."

RBB Inforadio

"Ein ehrgeiziger Abend, der dank der schmissigen Musik von Jörg Gollasch in seinen besten Nummern an Brecht-Weill’sche Moritaten-Travestien erinnert."

Berliner Zeitung
 

"Ubu Rex" entsteht im Rahmen der Exzellenzreihe, gefördert durch die

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