Drei Mal Leben

von Yasmina Reza
Aus dem Französischen von Eugen Helmlé

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Großes Haus
2 Std
Keine Pause
Premiere
#BEleben

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären?

"Drei Mal Leben" begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten.

Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie "Drei Mal Leben" ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.

Besetzung & Regieteam

als Henri
als Hubert Finidori
als Ines Finidori
 

Einblicke: Interview über "Drei Mal Leben"

 

Pressestimmen

10 Pressestimmen

"Unter der Oberfläche einer hochtourigen Komödie schimmert gut sichtbar immer der Ernst, die Melancholie, der Wahrheitsanspruch durch."

Süddeutsche Zeitung

"Eine in jeder Minute bewundernswert fein, klar, genau gearbeitete Inszenierung mit vier glänzend aufgelegten Schauspielern."

Tip Berlin

"Großes Schauspielertheater!"

ORF

"Nico Holonics als Henri, Constanze Becker als Sonja, August Diehl als Hubert und Judith Engel als Ines balancieren souverän wie hinreißend über den schmalen Steg zwischen Witz und Wehe, zwischen Melancholie und Euphorie, zwischen Aufrichtigkeit und Bluff. Eindringlich zeigt Andrea Breth, diese grandiose Theatermenschenzeichnerin, wie schnell dabei Gleichgewicht und Orientierung verloren gehen können."

Märkische Oderzeitung

"Wie diese Inès bei Judith Engel mit jedem Schluck Sancerre ein bisschen mehr verrutscht, wie ihr die Wahrheiten aus dem Mund purzeln, derweil sie selbst wackelig in die Ledermöbel sinkt, das ist wirklich sehenswert."

Berliner Morgenpost

"Nichts Menschliches bleibt unberührt in zwei glanzvollen Stunden gehobenen Boulevard-Theaters."

RBB Inforadio

"Da rattern die funkelnden Dialoge, da touchieren die Repliken wie eingeübte Fechthiebe."

Neue Zürcher Zeitung

"Pointenreiches realistisches Dialog- und Figurentheater, eingerichtet von der geprüften Meisterinnenhand Andrea Breths, die nach über zehn Jahren mal wieder Schauspiel in Berlin inszeniert."

Berliner Zeitung

"Boulevard-Hit am Berliner Ensemble."

Tagesspiegel

"Dieser Hubert ist nämlich bei August Diehl ein wunderbar widerlicher Kotzbrocken, ein übergriffiger, arroganter Zyniker."

Berliner Morgenpost
 

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