Medea

Euripides
Fr 26.01.
19:30 Uhr
Sa 27.01.
15:00 Uhr
  • mit Kinderbetreuung
1 Std 50 Min
Keine Pause
#BEmedea

Jason hat Medea verlassen; ihr und den Kindern droht Verbannung. Durch die neue Heirat mit der Tochter Kreons erhält Jason das definitive Bleiberecht und eine sozial und wirtschaftlich gesicherte Stellung. Zutiefst verletzt von diesem Verrat, gnadenlos verstört ob Jasons schamloser Missachtung von Ehebund und Treueeid, entwirft Medea einen grausamen Racheplan. Aus maßloser Liebe wird maßloser Zorn: Medea beschließt, die gemeinsamen Kinder zu töten. Was kann ein Mensch alles aufgeben, was kann ihm alles genommen werden, bevor er gnadenlos um sich schlägt?

Die Inszenierung wurde 2013 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und Constanze Becker erhielt für ihre Darstellung der Medea den deutschen Theaterpreis "Der Faust" als beste Schauspielerin.

Eine Produktion von Schauspiel Frankfurt.

 

HABEN SIE KEINEN BABYSITTER?
Wir bieten am 27. Januar während der Nachmittagsvorstellung von "Medea" für Kinder ab sechs Jahren Kinderbetreuung durch Fachpersonal an. Die Kinder erwartet ein spannender Nachmittag mit Spielen rund ums Theater.
Die Betreuung kostet pro Kind 3,50 Euro, die Anmeldung erfolgt über die Theaterkasse.

Besetzung & Regieteam

als Chor der korinthischen Frauen
als Aigeus
  • Regie: Michael Thalheimer
  • Bühne: Olaf Altmann
  • Kostüme: Nehle Balkhausen
  • Musik: Bert Wrede
  • Video: Alexander du Prel
  • Licht: Johan Delaere, Ulrich Eh
  • Dramaturgie: Sibylle Baschung
 

Gazettengeraune

5 Pressestimmen

"So, wie sie den Kopf hoch trägt, wird das ein ungeheures neues Drama. Das alte hat sie wundertoll ins Herz getroffen. Jubel. Ovationen. Theaterglück."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Produktiv beunruhigt entlässt 'Medea' ihr Publikum aus einem Abend, der nicht anders zu nennen ist als – groß."

Die Zeit

"Constanze Becker in der Titelrolle ist ein Ereignis."

3sat Kulturzeit

"Michael Thalheimer ist der Meister der psychologischen Raumdehnung, er ist imstande, die Personen der Handlung Dutzende Meter von einander entfernt aufzustellen und trotzdem oder eben darum äußerste, ambivalente, aus Hass und Liebe gemischte Nähe zu erzeugen. Das Publikum verfolgt das Geschehen mit atemloser Spannung."

Die Welt

"Thalheimer setzt Medea überwältigend in Szene."

taz