Die Dreigroschenoper

von Bertolt Brecht/Kurt Weill
Fr 28.12.
19:00 Uhr
Ausverkauft
  • zum 300. Mal mit anschließender Geburtstagsparty
Sa 29.12.
19:00 Uhr
Ausverkauft
So 30.12.
19:00 Uhr
Ausverkauft
Mo 31.12.
18:00 Uhr
Ausverkauft
Di 01.01.
19:00 Uhr
3 Std
1 Pause
Premiere
#BEdreigroschenoper

Die 1928 entstandene und am Berliner Ensemble uraufgeführte "Dreigroschenoper" ist eine bitterböse Analyse des Marktes. Auf der einen Seite die Großunternehmer, vertreten durch den skrupellosen Geschäftsmann Peachum, auf der anderen Mackie Messer, der berüchtigte anarchische Verbrecher: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"

Jonathan Peachum betreibt einen äußerst florierenden Handel mit der Ausstattung von Bettlern. Das Geschäft mit den "Ärmsten der Armen" läuft sehr gut. Doch dann erfährt er, daß seine Tochter Polly heimlich den Gangsterboss Mackie Messer geheiratet hat. Peachum tobt. Die einzige Lösung: Man muß Mackie an den Galgen bringen. Trotz Pollys Warnung verläßt der frischgebackene Ehemann die Stadt nicht, sondern besucht wieder einmal die Huren von Turnbridge. Eine von ihnen, Jenny, liefert ihn prompt ans Messer. Seine Hinrichtung scheint unabwendbar, bis ein "reitender Bote" der Königin erscheint und Mackies Freilassung sowie seine Erhebung in den Adelsstand verfügt.

Besetzung & Regieteam

als Dolly (28./29./30.12.) und Frau Peachum (31.12./01.01.)
als Dolly (31.12./01.01.)
als Sägerobert
als Peachum (28./29./30.12.)
als Frau Peachum (28./29./30.12.)
als Hakenfingerjakob
als Vixer
als Kimball
als Macheath
als Peachum (31.12./01.01.)
als Brown
als Trauerweidenwalter
als Münzmatthias
als Smith
als Alte Hure
  • Regie, Bühne, Lichtkonzept: Robert Wilson
  • Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
  • Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
  • Kostüme: Jacques Reynaud
  • Mitarbeit Kostüme: Yashi Tabassomi
  • Licht: Andreas Fuchs
  • Musikalische Leitung, Korrepetition: Hans-Jörn Brandenburg, Stefan Rager
  • Dramaturgie: Jutta Ferbers, Anika Bárdos
 

Gazettengeraune

6 Pressestimmen

"Und wir dürfen erregt rufen: Wilsons frappierend zarte, vornehmlich im Piano-Ton kammermusikalisch fein witzig ziselierte sowie elegant expressionistisch und überraschend minimalistisch zelebrierte 'Dreigroschenoper' dürfte zum Schönsten, Trefflichsten, Entstaubtesten gehören, das wir je sahen an Produktionen dieses allerorts gegebenen Klassikers."

Welt am Sonntag

"Ein Wunder! Mit dem Gefühl, etwas nie Dagewesenes gesehen zu haben, steht man nach drei Stunden wieder in der regennassen Berliner Nacht."

Neues Deutschland

"Außergewöhnliche Ideen, hervorragende Schauspieler, donnernder Applaus."

Der Tagesspiegel

"Ein wunderbarer, begeistert gefeierter Solitär ist Angela Winkler als Jenny: Mit bezaubernd flirrenden Vibrato-Koloraturen, mit verwirrter, verirrter Traumwandler-Allüre erhebt sie sich über die formalen Wilson'schen Konturen und formt eine Gestalt von unendlichem Zauber."

Der Standard

"Wilson lässt 'Die Dreigroschenoper' so fremd als irgend möglich aussehen, um sie dadurch vom Ballast der Vorurteile und der Vergemütlichung zu befreien. Er packt die Vorlage bei ihrer dialektischen Wurzel und verführt das Ensemble zu ungeahnten spielerischen, auch sängerischen Höhenflügen."

Neue Zürcher Zeitung

"Unterhaltsam, komisch und prachtvoll."

Die Welt