Exil

von Lion Feuchtwanger
In einer Bearbeitung von Luk Perceval und Sibylle Baschung
Do 01.09.
19:00 Uhr
Coming Soon
  • Neu: Voraufführung am 9. September!
Fr 02.09.
19:00 Uhr
Coming Soon
  • Neuer Premierentermin: 10. September!
Sa 03.09.
19:00 Uhr
Coming Soon
  • Die Vorstellung entfällt aufgrund des neuen Premierentermins ersatzlos.
Fr 09.09.
19:00 Uhr
  • 18.30 Uhr Einführung
  • with English surtitles
Sa 10.09.
19:00 Uhr
  • with English surtitles
So 11.09.
18:00 Uhr
  • with English surtitles
Großes Haus
Premiere
#BEexil

Paris, 1935: eine pulsierende Großstadt mitten in Europa. Eine Stadt, die zum Exil-Ort wurde für Tausende, die nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 Deutschland verlassen mussten. Noch liegt der bisher größte und verlustreichste Krieg der Menschheitsgeschichte unvorstellbar vier Jahre in der Zukunft. Doch die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler markierte bereits 1933 das Ende der parlamentarischen Demokratie und den Beginn einer Diktatur. Als einer der Ersten erkannte Lion Feuchtwanger, Sohn eines jüdischen Fabrikanten, schon in den 20er-Jahren die Gefahren, die von Hitler und seiner Partei ausgingen. In seiner Wartesaal-Trilogie, deren letzten Teil Exil er kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beendete, gelingt es ihm, diese "Zeit des Wartens" lebendig zu machen – für die Nachgeborenen, die nicht würden begreifen können, warum die meisten untätig blieben und selbst die, "die richtige Erkenntnisse hatten, so seltsam und unbegreiflich dahinlebten", während die Gewalt der nationalsozialistischen Herrschaft immer konkreter wurde. Feuchtwanger beschreibt Menschen, die alle mit der Frage kämpfen, was es heißt, in dieser Situation "das Richtige" zu tun. Es sind Geschichten von Karrierismus, Opportunismus, Unterdrückung, Zivilcourage, Liebe und Verrat. Was ist "das Richtige"? Und was ist man bereit, dafür aufs Spiel zu setzen?

Besetzung & Regieteam

als Sepp Trautwein
als Anna Trautwein
als Hanns Trautwein
als Erna Redlich
als Walther Reichsfreiherr von Gehrke („Spitzi“), u.a.
als Erich Wiesener
als Maria Hegner
als Lea de Chassefiere
als Raoul de Chassefiere
als Franz Heilbrun / Leonhard Riemann
als Louis Gingold
als Konrad Heydebregg, u.a.
als Ilse Benjamin / Charlotte Bittner
  • Regie: Luk Perceval
  • Bühne: Anette Kurz
  • Mitarbeit Bühne: Emmanuelle Bischoff
  • Kostüm: Ilse Vandenbussche
  • Musik: Rainer Süßmilch
  • Sound Engineering: Jannes Noorman
  • Choreografie: Ted Stoffer
  • Licht: Rainer Casper
  • Dramaturgie: Sibylle Baschung

Mit freundlicher Unterstützung durch die Aventis Foundation.