Die Dreigroschenoper

von Bertolt Brecht/Kurt Weill
Mo 18.12.
19:30 Uhr
Ausverkauft
Di 19.12.
19:30 Uhr
Mi 20.12.
19:30 Uhr
3 Std
1 Pause
#BEdreigroschenoper

Die 1928 entstandene und am Berliner Ensemble uraufgeführte "Dreigroschenoper" ist eine bitterböse Analyse des Marktes. Auf der einen Seite die Großunternehmer, vertreten durch den skrupellosen Geschäftsmann Peachum, auf der anderen Mackie Messer, der berüchtigte anarchische Verbrecher: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"

Jonathan Peachum betreibt einen äußerst florierenden Handel mit der Ausstattung von Bettlern. Das Geschäft mit den "Ärmsten der Armen" läuft sehr gut. Doch dann erfährt er, daß seine Tochter Polly heimlich den Gangsterboss Mackie Messer geheiratet hat. Peachum tobt. Die einzige Lösung: Man muß Mackie an den Galgen bringen. Trotz Pollys Warnung verläßt der frischgebackene Ehemann die Stadt nicht, sondern besucht wieder einmal die Huren von Turnbridge. Eine von ihnen, Jenny, liefert ihn prompt ans Messer. Seine Hinrichtung scheint unabwendbar, bis ein "reitender Bote" der Königin erscheint und Mackies Freilassung sowie seine Erhebung in den Adelsstand verfügt.

Besetzung & Regieteam

als Peachum (8./9./19. und 20.12.)
als Peachum (10. und 18.12.)
als Frau Peachum
als Macheath
als Brown
als Hakenfingerjakob
als Smith
als Kimball
als Alte Hure
als Vixer
als Trauerweidenwalter
als Münzmatthias (8./9. und 10.12.)
als Münzmatthias (18./19. und 20.12.)
als Sägerobert
  • Regie, Bühne, Lichtkonzept: Robert Wilson
  • Musikalische Leitung, Korrepetition: Hans-Jörn Brandenburg, Stefan Rager
  • Kostüme: Jacques Reynaud
  • Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
  • Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
  • Mitarbeit Kostüme: Yashi Tabassomi
  • Dramaturgie: Jutta Ferbers, Anika Bárdos
 

Gazettengeraune

2 Pressestimmen

"Und wir dürfen erregt rufen: Wilsons frappierend zarte, vornehmlich im Piano-Ton kammermusikalisch fein witzig ziselierte sowie elegant expressionistisch und überraschend minimalistisch zelebrierte 'Dreigroschenoper' dürfte zum Schönsten, Trefflichsten, Entstaubtesten gehören, das wir je sahen an Produktionen dieses allerorts gegebenen Klassikers."

Welt am Sonntag

"Ein Wunder! Mit dem Gefühl, etwas nie Dagewesenes gesehen zu haben, steht man nach drei Stunden wieder in der regennassen Berliner Nacht."

Neues Deutschland